Chronologie der europäischen Seekriege 1793 bis 1815, Band 1, bis 1802
Chronologie der europäischen Seekriege 1793 - 1815
Band 1 : Von 1793 bis zum Frieden von Amiens 1802

von Thomas Siebe
Sprache: Deutsch Broschiert - 224 Seiten - BoD
ISBN 978-3-8423-2883-9 Erschienen: September 2010
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 Herrscherin der Meere

Herrscherin der Meere
von Frank Adam
Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe - 336 Seiten - Koehlers Verlagsges.
Erscheinungsdatum: August 1998

 seeschlacht.tk


Teil 2 : Duell mit der Niemen

Seymour und die AMETHYST

Teil 1: Duell mit der Thetis

Am Abend des 10. November 1808 stand die britische 36 Kanonen-Fregatte AMETHYST vor der westlichen Spitze der Ile de Groix an der französischen Atlantikküste. Der Wind war ablandig, die Sonne schon seit einiger Zeit untergegangen und Wolken, die sich vor den Mond schoben, warfen gelegentlich ein dunkles Tuch auf die See. Kapitän Michael Seymour, Kommandant der britischen Fregatte, hatte seine Ausgucks verdoppelt und größte Aufmerksamkeit befohlen, denn er wusste, dass die Bedingungen ideal für Blockadebrecher waren.
Im Kriegshafen von L´Orient lagen viele französische Kriegsschiffe, die beladen mit Truppen, Munition und Lebensmitteln darauf brannten, an den englischen Blockadeschiffen vorbei einem französischen Stützpunkt in der Karibik, im Mittelmeer oder im Indischen Ozean Entlastung zu bringen. Seit Neubeginn des Krieges zwischen England und Frankreich im Jahre 1803 hatten die Briten besonders den Hafen von L´Orient unter Beobachtung gehalten, denn dieser war für Blockadebrecher wie geschaffen, für Blockierer dagegen ein Albtraum. Wenigstens hatten die fast 15 Jahre Seekrieg an der Westküste Frankreichs die Briten zu Experten dieses Terrains werden lassen und deswegen konnte sich die AMETHYST zwischen dem französischen Festland und der Ile de Groix bewegen, als wäre sie in heimatlichen Gewässern.
Es war nicht einmal ungewöhnlich, dass an diesem Abend plötzlich Kanonendonner auf Seymours Schiff gehört wurde, denn die AMETHYST war schon mehrfach von französischen Geschützbatterien beschoßen worden. Diesmal war es eine Stellung auf der Ile de Groix, die im Schein der abgefeuerten Salven rötlich aufleuchtete.
Seymour erkannte aber an der Entfernung, dass diese Kugeln nicht ihm galten. Die Batterie mußte auf ein anderes Schiff feuern, dass sich nun südlich der AMETHYST aus dem Dunkel schälte und mit Kurs Südost das Weite suchen wollte. Natürlich ließ der Beschuß durch die Franzosen vermuten, dass es sich um ein englisches Schiff handelte, doch war der 40-jährige englische Kommandant mit allen Kriegslisten vertraut.
Immerhin hatte er eine Periode seiner Karriere speziell vor der französischen Küste verbracht und hatte so manchen Ausbruchsversuch der Franzosen erlebt. Und weil Seymour das fremde Schiff noch nicht hatte identifizieren können, befahl er erst einmal dessen Jagd und ließ die AMETHYST auf den gleichen Kurs legen.
Es war fast 19:00. Um die Aufmerksamkeit des fremden Schiffes auf sich zu ziehen, wurden auf der AMETHYST Musketen mit arsenversetztem, besonders leuchtendem Pulver abgefeuert und ein Lichtsignal zur Erkennung gesetzt. Doch das mit vollen Segeln ablaufende große Schiff blieb eine Antwort schuldig.

Hier ist eine Kurzbiographie von Michael Seymour

Seymours gesundes Mißtrauen war berechtigt, denn die französischen Batterien hatten den Beschuß wahrscheinlich nur vorgetäuscht.
Die AMETHYST verfolgte nämlich eine feindliche 40-Kanonen-Fregatte, die THETIS, kommandiert von Kapitän Jaques Pinsum, der kurz zuvor mit dem Ziel Martinique aus L´Orient ausgelaufen war.
Pinsums Schiff war vollbeladen mit allem, was auf der französischen Karibikinsel vermutlich knapp war, inklusive106 Mann Truppen, 1000 Musketen und Munition. Der größte Teil der Ladung bestand jedoch aus 1000 Fässern mit Mehl, was die THETIS und ihre Manöver nicht gerade schneller machte.
Die Franzosen wichen aber aus ganz anderen Gründen erst einmal einem Kampf aus, denn die Versorgung der Landstützpunkte hatte laut Befehl des französischen Kaisers grundsätzlich Vorrang. Auch mußte Kapitän Pinsum damit rechnen, dass der englischen Fregatte im Falle eine Kampfes weitere englische Fregatten oder sogar Linienschiffe aus dem Blockadegeschwader zur Hilfe kamen.

Nicht, dass die AMETHYST diese Hilfe zwingend gebraucht hätte, denn sie war von der Bewaffnung her dem Gegner ebenbürtig:
Wie die THETIS trug das englische Kriegsschiff auf dem Hauptdeck 28 langläufige Achtzehnpfünder-Kanonen und im Vorkastell 2 Neunpfünder-Jagdgeschütze, vergleichbar mit den entsprechenden französischen Achtpfündern.
Die THETIS verfügte aber zusätzlich noch über 2 dieser Kanonen im Heck. Beide Fregatten hatten auf dem Achterdeck 12 Karronaden montiert und im Vorschiff jeweils zwei weitere dieser Nahkampfgeschütze zur Verfügung.
Während die Briten hier aber über englische Zweiunddreissigpfünder verfügten, hatte die THETIS französische Sechsunddreissigpfünder auf dem Achterdeck und Vierundzwanzigpfünder im Vorkastell.
Die beiden Kriegschiffe hatte ungefähr dieselbe Größe, 1050 Tonne für die AMETHYST, 1090 Tonnen für die THETIS. Die THETIS war mit dem Baujahr 1788 (Brest) jedoch sehr viel älter, denn die AMETHYST, übrigens zur PENELOPE-Klasse gehörend, war erst 1799 in Deptford vom Stapel gelaufen.
261 britische Seeleute und Seesoldaten standen 436 Franzosen inklusive der erwähnten Soldaten gegenüber.

Für Kapitän Seymour aber waren all diese Daten noch durch Distanz und Dunkelheit verhüllt, denn die THETIS hatte sich natürlich nicht zu erkennen gegeben und die andauernden Signale der Briten natürlich ebensowenig beantwortet. Mit jeder Minute Verfolgung jedoch verdichtete sich die Gewißheit für den englischen Kommandanten, einen Feind zu verfolgen.
Erst um 21:00 jedoch hatte Seymour die Entfernung zu seinem Zielobjekt soweit verkürzt, dass er einen Schuß aus einem seiner Neunpfünder abgeben konnte. Dies diente sowohl der Entfernungsabschätzung als auch der Warnung für einen Freund bzw. der Provokation für einen Feind.
Prompt eröffnete die THETIS ebenfalls das Feuer aus ihren weitreichenden Achtpfündern am Heck, ein vielleicht verfrühter Identitätsnachweis, denn fast zeitgleich stiegen nun vom Heck des Briten Signalraketen in den Himmel, um andere britische Schiffe aufmerksam zu machen, dass die AMETHYST ein feindliches Schiff jagte.

Die AMETHYST jagt die THETIS - von Nicolas Pocock

Pech für Kapitän Pinsum, denn bereits die ersten Raketen wurden von dem englischen Linienschiff TRIUMPH (74 – Thomas Hardy) gesehen und beantwortet.
Hardy ließ sofort Kurs setzen, um die AMETHYST zu unterstützen, doch selbst ein modernes 74-Kanonen-Linienschiff konnte es mit der Geschwindigkeit einer - wenn auch vollbeladenen - Fregatte nicht aufnehmen. Hardy mußte hoffen, dass Seymour die Flucht des Gegners zumindest verzögerte, wenn er die THETIS noch erreichen wollte. Seine Chancen sollten sich aber bald verbesserten.
Den Engländern kamen dabei vielleicht die schlechten Sichtverhältnisse zugute, denn es ist fraglich, ob die Antwortsignale der TRIUMPH auch an Bord der THETIS gesehen wurden.

Um 21:15 jedenfalls versuchte die THETIS ein überraschendes Manöver, das aber ihre Flucht verzögerte:
Plötzlich ließ Pinsum sein Schiff nach Steuerbord abfallen und versuchte seinem Verfolger mit der Breitseite vor den Bug zu laufen, um ihm der Länge nach eine Breitseite zu verpassen. Vielleicht hoffte der französische Kommandant, durch diesen Überraschungscoup der AMETHYST einige Stengen, Rahen oder Segel wegzuschießen, um dann seine Flucht um so besser fortsetzen zu können.
Doch Kapitän Seymour war auf der Hut: Er steuerte hart Steuerbord, schluckte die französische Breitseite mit seiner eigenen und schloss nun auf der Backbordseite in vorteilhafter Luvstellung zum Gegner auf.
Seite an Seite begannen die beiden Kriegsschiffe nun Breitseiten auszutauschen, während sie nach und nach wieder auf den ursprünglichen Kurs zurückfielen.

Mit der Zeit gewann die AMETHYST einen leichten Vorsprung und nach rund 30 Minuten hatte sie sich dadurch auch die etwas bessere Feuerposition erarbeitet.
Dies bewegte den französischen Kapitän dazu, plötzlich in den Wind zu schießen. Seine Absicht war es, entweder hinter das Heck der AMETHYST zu schlüpfen, um sie mit seinem Artilleriefeuer der Länge nach zu bestreichen oder den Feind in der Art des Salamis-Manövers zu rammen und mit überlegenen Kräften zu entern.
Seymour reagierte aber sofort auf das Manöver der französischen Fregatte und ließ seinerseits den Bug in Richtung Feind legen, so dass der THETIS nicht genügend Raum blieb, um ihr bevorzugtes Vorhaben zu realisieren.
Es blieb Pinsum kaum genug Zeit für den Rammstoß mit dem Bugsprit gegen den feindlichen Besanmast, der Speer unter Segeln streifte diesen auch nur, immerhin aber verfing sich der französische Klüverbaum im Gewirr der Taue und Segel zwischen Haupt- und Besanmast der AMETHYST und sofort begann ein lebhaftes Feuergefecht mit leichten Waffen und allen auf diese Distanz nützlichen Kanonen und Karronaden.
Die Franzosen waren durch ihre Infanterietruppe im Vorteil, doch den britischen Seeleuten gelang es mittels Äxten und Entermessern, unterstützt durch das entsprechend gelegte Ruder der AMETHYST, die beiden Schiffe wieder zu trennen.
Dies geschah allerdings zu einem etwas unglücklichen Zeitpunkt, denn die AMETHYST hatte gerade eine weniger wirkungsvolle Breitseite abgefeuert.
Beide Schiffe schienen einen Moment lang regungslos nebeneinander zu stehen, was die THETIS nützen konnte, um der AMETHYST nunmehr eine schwere Breitseite über das Achterdeck zu geben.
Dann nahmen beide Schiffe wieder Fahrt auf und setzten ihr Artillerieduell fort.

 DAS SCHIFF von Stephen Biesty, Richard Platt
Englische Version des in Deutschland weitgehend
vergriffenen Werkes von Stephen Biesty, Richard Platt

Diesmal nützte der Engländer seinen gewonnenen Vorsprung aber aus, um seinerseits vor den Bug der THETIS zu laufen und das feindliche Schiff über dessen Bug zu beharken.
Doch kaum hatte Kapitän Seymour dieses Vorhaben umgesetzt - das Gefecht dauerte nun annähernd 2 Stunden - da brach der durch den Rammstoß und den Beschuß überlastete Besanmast der AMETHYST zusammen und krachte auf das Achterdeck, während seine Trümmer das Steuerrad zerschmetterten.
Pinsum ließ die THETIS sofort abhalten, um vom schwer beschädigten Gegner frei zu bleiben und seinen Vorteil durch Segelmanöver gegenüber den gelähmten Gegner zu nützen.
Es wäre jedoch für den französischen Kapitän besser gewesen, die AMETHYST sofort zu entern, denn die THETIS stand kaum frei von ihrem Gegner, als ihr eigener angeschlagener Besanmast, möglicherweise von einem Volltreffer endgültig gefällt, an Deck krachte und dann zum Teil über Bord ging.
Neben ihrem Besanmast verloren die unglücklich kämpfenden Franzosen dabei auch noch ihren Kapitän: Fallendes Gut hatte offenbar Jaques Pinsum erschlagen. An seiner Stelle übernahm nun Leutnant Joseph Dede das Schiff.

Beide Schiffe trieben nun minutenlang steuerlos in der See und während man sich auf beiden Seiten bemühte, die Schiffe wieder manövrierfähig zumachen, versuchte man ebenso, den Gegner durch Beschuß daran zu hindern.
Als es absehbar wurde, das alsbald der Bug der THETIS den Bug der AMETHYST rammen würde und die Schiffe bald Seite an Seite liegen würden, befahl Kapitän Seymour insbesondere die Geschütze auf dem Achterdeck in Stellung zu bringen und mit Doubleshots, zwei Kanonenkugeln hintereinander, und Musketenkugeln zu laden, aber noch nicht zu feuern.
Diese Breitseite sollte dazu dienen, einen Enterversuch der französischen Seeleute und Infanteristen abzuweisen, die offensichtlich weitgehend führerlos waren oder aber ihre Anstrengungen nur schlecht koordinierten. Sie sammelten sich ausgerechnet auf dem Achterdeck zum Entern, vielleicht in der falschen Hoffnung, dass der gefallene englische Mast eine Abwehr mittels Artillerie erschwerte, vielleicht auch, weil ein Infanterieoffizier sein Kommando dort aufgestellt hatte, um das sich nun Entermannschaften sammelten.
Der offensichtlich überforderte Kommandant Leutnant Dede selbst gelangte wahrscheinlich nicht mehr rechtzeitig auf das Achterdeck, um das Unglück zu verhindern. Denn die Aufstellung seiner Leute erwies sich als blutiger Irrtum:
Kaum hatten sich die Fregatten am Bug berührt und trieben Achterdeck an Achterdeck, da ließ Seymour durch die aufgesparte, aber vernichtende Breitseite das Achterdeck der THETIS mit Kartätschen und Kugeln fegen.
Auf diese grauenhaft in die Seeleute und Soldaten der THETIS einschlagende Salve sind wohl auch die französischen Opferzahlen und das Mißverhältnis zwischen Verwundeten und Toten zurückzuführen.

Es war 23:45, als das Achterdeck der THETIS zu einer regelrechten Schlachtbank wurde.
Danach spürten die Briten kaum noch Widerstand von Seiten der Franzosen, die nur noch mit wenigen Kanonen feuerte.
Nur wenige Minuten nach Mitternacht enterten die Engländer eine verstummte Fregatte, die an vielen Plätzen Feuer gefangen hatte und auf der da und dort rußgeschwärzte oder blutüberströmte französische Seeleute herumirrten, um zu löschen oder ärztliche Hilfe zu suchen.
Auf dem Achterdeck trafen die Enterkommandos allein Leutnant Dede an, der den Briten zwar seinen Säbel übergab, jedoch nicht das Schiff - eine Kleinigkeit, die erst später zum Tragen kam.
Die meisten geschlagenen Franzosen hatten sich vor der intensiven britischen Kanonade, der sie nichts mehr entgegensetzen konnten, unter Deck in leidliche Sicherheit gebracht. Bevor die Briten diese Leute gefangen nehmen konnten, mußten sie erst die AMETHYST von der in noch unbekanntem Ausmaß brennenden THETIS trennen, das Feuer löschen und das eigene Schiff einigermaßen flott kriegen.
Es waren britische Kommandos, die versuchten, in Zusammenarbeit mit einigen französischen Seeleuten der Flammen Herr zu werden. Unter diesen Franzosen war auch Leutnant Dede, der unter Deck die Feuerabwehr leitete, an sich die Aufgabe des 1. Offiziers, doch Dede war inzwischen eigentlich Gefangener – noch so eine Kleinigkeit, die das Prisengericht später überbewertete.

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Gegen 1:00 am Morgen des 11. November war die mit der AMETHYST verwirrte THETIS dann endlich frei und stand kaum im Wind, als ihren beiden verbliebenen Masten auch noch über Bord gingen. Wenigstens waren die Feuer zu diesem Zeitpunkt unter Kontrolle.
Der AMETHYST ging es nicht wesentlich besser, denn auch ihre noch stehenden Masten waren schwer beschädigt. Aber Hilfe nahte, denn gegen 1:15 fand die TRIUMPH die beiden zerschossenen Kontrahenten und auch die englische Fregatte SHANNON (38 - Philip Broke) stieß nun zum Ort des Geschehens.
Diese Hilfe aber sollte in der späteren Bewertung des Gefechtes Kapitän Seymour den ungeteilten Verdienst des Sieges kosten, denn weil die THETIS frei schwamm, weil das Schiff nach Aussagen überlebender französischer Offiziere, namentlich des Leutnants Dede, kein ordentliches Prisenkommando an Bord hatte, weil auch niemand die Flagge gestrichen oder das Schiff übergeben hatte, galt später nicht nur vor dem Prisengericht erst der Zeitpunkt als französische Kapitulation, als die SHANNON die THETIS in Schlepp nahm.

Dies war eine bittere Pille für Seymour, aber besonders für die Besatzung der AMETHYST, die 19 Männer verloren hatte und von der 51 Seeleute und Seesoldaten auf dem Verbandsplatz gelegen hatten.
Gegen die Verluste der THETIS aber war das geradezu eine Gnade, denn die Franzosen beklagten 135 Tote und 102 Verwundete.
Man beachte das oben erwähnte Mißverhältnis zwischen Toten und Verwundeten. Es hat in den Seekriegen der Age of Sail wohl kaum jemals eine grausamere Breitseite gegeben als die englischen Kugeln und Kartätschen dieses einen Moments im Kampf zwischen der AMETHYST und der THETIS.

Seymours Verdienste wurden immerhin soweit gewürdigt, als das man seinen 1. Offizier zum Commander beförderte.
Die THETIS wurde wie die AMETHYST nach Plymouth gebracht, wo sie als BRUNE (38) in die Navy übernommen wurde.
Die AMETHYST war von den Breitseiten der THETIS derartig zerschossen worden, daß sie ebenfalls einige Wochen überholt werden mußte.
Erst im Februar 1809 konnte sie wieder vor der französischen Küste ihren Dienst aufnehmen. Es sollte nicht lange dauern, bis Seymour und seinen Männern die nächste französische 40-Kanonen-Fregatte vor den Bug lief.

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