Chronologie der europäischen Seekriege 1793 - 1815
Band 1 : Von 1793 bis zum Frieden von Amiens 1802

von Thomas Siebe
Sprache: Deutsch Broschiert - 224 Seiten - BoD
ISBN 978-3-8423-2883-9 Erschienen: September 2010
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 Krieg unter Segeln: Die Seemächte Europas im Kampf um die Meere

Krieg unter Segeln:
Die Seemächte Europas im Kampf um die Meere

von Hans J. Alpers , Karin König
Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe - 255 Seiten - Area
Erscheinungsdatum: Januar 2005

Thomas Sturges Jackson - Logs of the great seafights


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Teil 1: Duell mit der Thetis

Seymour und die AMETHYST

Teil 2: Duell mit der NIEMEN

Nach seinem Erfolg im Kampf gegen die THETIS im November 1808 wurde Kapitän Michael Seymours Fregatte AMETHYST zunächst in Plymouth generalüberholt. Im Februar 1809 nahm Seymour dann den Dienst vor der französischen Westküste wieder auf und segelte im Blockadegeschwader von Konteradmiral Robert Stopford. Der englische Fregattenkapitän verfügte nun über ein vergleichsweise schnelleres Schiff als zuvor, denn der Rumpf des Schiffes war in Plymouth u.a. vom lästigen Bewuchs befreit worden. Dies sollte sich einige Wochen später als äusserst wertvoll erweisen.

Am Morgen des 5. April 1809 stand die AMETHYST rund 200 Kilometer südwestlich des rund 70 Meter hohen Leuchtturms auf der Insel Cordouan, der übrigens noch heute einige Meilen vor der Gironde-Mündung seinen Dienst tut . Begleitet wurde Seymours Schiff von einer weiteren englischen 18-Pfünder-Fregatte 5, der EMERALD (36) unter dem Kommando von Kapitän Frederick Maitland. Der Wind wehte aus östlicher Richtung und Seymours Schiff führte.

Gegen 11:00 wurden dem englischen Kommandanten in Süd-Südost die Royals eines grossen Schiffes gemeldet, das Westkurs steuerte. Schon bald darauf wurden die englischen Schiffe offensichtlich auch von dem Fremden entdeckt, denn das gesichtete Schiff änderte seinen Kurs nach Süd-Südost, also in Richtung Land. Dies legte natürlich die Vermutung nahe, daß es sich um ein französisches Schiff handelte. Seymour und Maitland nahmen deswegen die Verfolgung auf.

Hier ist eine Kurzbiographie von Michael Seymour

Die AMETHYST erwies sich als wesentlich schneller als die EMERALD, da sie von der o.g. Überholung ihres Rumpfes profitierte. Schon bald blieb die EMERALD weit zurück und am frühen Nachmittag konnte man an Bord der AMETHYST bereits die Bramsegel des verfolgten Schiffes ausmachen und so die Takelung einer französischen Fregatte identifizieren. Näher sollten die Briten dem Fremden jedoch zunächst nicht kommen, denn im Verlaufe des Tages nahm der Abstand wieder zu und bei Sonnenuntergang war das verfolgte Schiff voraus kaum noch zu erkennen. Mit der hereinbrechenden Dunkelheit gegen 19:30 kam es schließlich ganz ausser Sicht.

Das vorerst entkommene Schiff war die grosse französische Fregatte NIEMEN (40) unter dem Kommando von Kapitän Jean Henry Dupotet 1 , gerade erst vom Stapel gelaufen und von ähnlicher Grösse und Kampfkraft wie die THETIS, mit der die AMETHYST im Jahr zuvor gekämpft hatte.
Die NIEMEN war zwei Tage zuvor aus Verdon 2 ausgelaufen und hatte den Auftrag, die Ile de France, heute besser bekannt als die Insel Mauritius, zu erreichen. Dem letzten grossen Stützpunkt Frankreichs im Indischen Ozean, von den Briten blockiert und unter schweren Versorgungsengpässen leidend, mangelte es vor allem auch an Schiffsbedarf. Mit eben diesen dringend benötigten Gütern war die NIEMEN beladen.
Ausserdem stand die Fregatte noch am Beginn ihrer Reise und war entsprechend für 6 Monate verproviantiert. Da der kaiserlichen Marine gegen die schier übermächtige Seeherrschaft und Blockade der Briten oft nur der Einsatz schneller Fregatten übrig blieb, neigte man in diesen Fällen dazu, die Schiffe zu überladen. Dies beeinflusste bei bestimmten Windverhältnissen zwar nicht notwendigerweise die Geschwindigkeit - vor allem die nagelneuen NIEMEN mit ihrem blanken, unbewachsenen Rumpf war ja den britischen Fregatten zunächst einfach weggelaufen - aber die Beladung tat den Manövriereigenschaften der französischen Segler selten gut.

Dupotet konnte sich aus diesen Gründen keinen Kampf leisten, musste aber früher oder später wieder Westkurs steuern, um seinen Auftrag zu erfüllen. Dies ahnte natürlich Seymour und versuchte, abzuschätzen, wie er navigieren musste, um in einem solchen Fall auf das bis zu diesem Zeitpunkt ja immer noch unbekannte Schiff zu treffen. Gegen 21:00 entschloss sich der englische Kapitän schließlich, einen südwestlichen Kurs zu steuern, um so möglicherweise die NIEMEN abzufangen.

Und tatsächlich : Bei Aussersichtkommen seines Verfolgers hatte Kapitän Dupotet den Kurs erneut geändert und steuerte wieder nach Westen. Dies erwies sich als ein schwerer strategischer Fehler, denn die Franzosen wurden gegen 21:40 unangenehm überrascht, als mit nördlicher Peilung erneut einer der Verfolger in Sicht kam. Der französische Kommandant änderte den Kurs nach Südwest und setzte wieder auf Flucht, doch diesmal begünstigte der böige Wind offensichtlich die sich nähernde englische Fregatte.

 DAS SCHIFF von Stephen Biesty, Richard Platt
Englische Version des in Deutschland weitgehend
vergriffenen Werkes von Stephen Biesty, Richard Platt

Um 23:30 kam die AMETHYST in Schussweite und eröffnete das Feuer aus ihren beiden Neunpfünder-Jagdgeschützen auf der Foksel 3. Sie wurde zwar von der NIEMEN aus deren Heckgeschützen ebenfalls unter Feuer genommen, doch offensichtlich schossen die Engländer von Beginn an besser. Der AMETHYST gelang es nämlich während des Jagdgefechts, durch Treffer in der Takelage des Gegners dessen Flucht weiter zu verzögern.

Gegen 1:00 am Morgen des 6. April hatte die englische Fregatte zu der französischen Fregatte aufgeschlossen und das Duell der Fregatten trat in seine entscheidende Phase. Die Briten konnten mit dem Bewußtsein kämpfen, einen ähnlich starken Gegner schon einmal niedergerungen zu haben, denn die NIEMEN war fast genau so bewaffnet wie die von der AMETHYST im Jahr zuvor bezwungene THETIS. Dupotets Fregatte verfügte im Vergleich zu ihrem Landsmann lediglich über zwei 36-Pfünder-Karronaden mehr.
Die Briten mussten aber mit nur 222 Mann Besatzung auskommen, weil das Schiff durch ihren Einsatz als Prisenbesatzungen rund 70 Leute nicht an Bord hatte. Die 339 Mann an Bord der NIEMEN konnten die Manövriereigenschaften ihrer Fregatte jedoch auch nicht verbessern.

Von Beginn an hatte Kapitän Seymour einen weiteren Vorteil gegenüber den Franzosen konsequent herausgearbeitet: Die AMETHYST hatte bei ihrer Annäherung der NIEMEN die Luvseite abgewonnen und damit eine gewisse Dominanz für ihre Manöver inne.
Ungefähr gegen 1:15 kam es zum ersten Austausch der Breitseiten. Der konzentrierte Einsatz der englischen Schiffsartillerie überzeugte offensichtlich den französischen Kommandanten davon , ein längeres Parallelgefecht tunlichst zu vermeiden. Wie so oft bei Nachtgefechten schienen nämlich auch bei dieser Gelegenheit die Briten auf Anhieb ihre Kanonen wirkungsvoller zu richten. Kapitän Dupotet ließ die NIEMEN halsen und versuchte nun, auf Nordwestkurs zu entkommen.

Offensichtlich war dieses Manöver etwas überraschend für die Briten, die verzögert der Halse folgten. Sie holten aber die inzwischen wohl deutlich langsameren Franzosen in wenigen Minuten wieder ein und nahmen das unterbrochene Gefecht, erneut im Luv stehend, wieder auf.

Nach einem Austausch von Breitseiten war die schnellere AMETHYST wegen ihrer Luvstellung in der Lage, den Gegner zu überholen und vor seinen Bug zu kreuzen bzw. eine Wende einzuleiten.
Man darf davon ausgehen, daß Seymour sich für diesen taktisch wichtigen und absehbaren Zeitpunkt eine Breitseite aufgehoben hatte und die französische Fregatte bei dieser Gelegenheit von den englischen Kanonenkugeln der Länge nach bestrichen wurde. Dann hielt die AMETHYST mit kurzzeitigem Gegenkurs vom Gegner ab und wendete erneut, um auf der Leeseite der NIEMEN wieder den Kurs des Franzosen zu steuern.

Kapitän Dupotet hatte vielleicht erkannt, das er auf diese Weise kaum eine Chance haben würde, dem offensichtlich dominanten Gegner zu entkommen geschweige denn die AMETHYST zu schlagen - es sei denn mit einigen Glückstreffern.
Möglicherweise versuchte der Franzose deswegen nun die Entertaktik : Gegen 22:45 kam es wirklich zur Berührung beider Fregatten, freilich ohne das die zahlenmässig überlegenen Franzosen diese Gelegenheit nützen konnten. Die Engländer konnte sich wieder lösen und gewannen erneut einen Vorsprung vor der NIEMEN. Diese Distanz zum Feind versuchte die französische Fregatte zu nützen, um sich vom Gegner abzusetzen und in der Dunkelheit zu verschwinden.

Seymour gelang es aber ohne Probleme wiederum, sein Schiff an den Feind zu bringen und schon der nächste Austausch der Breitseiten schien dann eine Vorentscheidung des Duells zu bringen. Nicht nur geriet die NIEMEN an einigen Stellen in Brand, auch zeigte der britische Beschuss nun verheerende Wirkung.

Der Tiger von Mysore

Der Tiger von Mysore
von Claudia Urbanovsky
Sprache: Deutsch
Gebunden - Erschienen bei Ehrenwirth
Erscheinungsdatum: 2000
Über den jungen Arthur Wellesley, der sich als Kommandant in den Marathenkriegen (Schlacht von Assaye) seine Sporen als späterer Sieger von Waterloo verdient

Es war gegen 3:15, als der französische Besanmast den Treffern, die er bereits erlitten hatte, Tribut zollen musste, umfiel und über Bord ging. Auch die Haupttopstenge ging verloren, während die Grossrahe unbrauchbar herabhing. Die französische Besatzung war nun mit diesen Schäden zu beschäftigt, um noch das ununterbrochene Feuer der Briten zu erwidern. Die Artillerie der NIEMEN war verstummt und alles sah danach aus, als würde das Gefecht in kurzer Zeit zugunsten der AMETHYST beendet sein.

Doch auch die britische Fregatte hatte Wirkungstreffer einstecken müssen: Die Masten der AMETHYST hatten mehr unter dem französischen Beschuss gelitten als Kapitän Seymour gedacht hatte.
Der englische Kommandant unterschätzte offensichtlich die Schäden, die die französischen Kugeln an den britischen Gehölzen angerichtet hatten. In der Absicht, sich gegenüber dem schwer angeschlagenen Gegner in die Position für den Fangstoss zu bringen, liess der englische Kommandant zuviel Leinwand stehen und dies rächte sich postwendend. Es war um 3:30, als zuerst der Kreuzmast der AMETHYST unter dem Winddruck der riesigen Hauptrahe zusammenbrach und dabei auch noch den Besanmast inklusive des stehenden Gutes mitnahm. Beide Masten gingen über Bord und schwammen neben der englischen Fregatte im Wasser.

Möglicherweise wurde dieses Unglück durch eine stärkeren Böe verursacht, denn zum selben Zeitpunkt verlor laut dem Bericht Seymours auch der Hauptmast der NIEMEN seine Stabilität und kam herunter.

An dieser Stelle divergieren jedoch die englischen und französischen Berichte über das Duell:
Den Schilderungen Dupotets 4 zufolge fiel der französische Hauptmast nämlich erst im späteren Verlauf des Duells. Zum Zeitpunkt des "Mastensterbens" hätten Kapitän Dupotet bzw. sein Erster Offizier Leutnant Valin vielmehr sogar geglaubt, die AMETHYST würde kapitulieren, weil man an Bord der NIEMEN angeblich entsprechende Rufe von der britischen Fregatte gehört hätte. Dupotet schrieb, er habe schon einen Fähnrich als Prisenoffizier für die AMETHYST bestimmt, als der Lauf der Dinge eine erneute Wendung nahm. Denn am Ende sei eine weitere englische Fregatte der bereits geschlagenen AMETHYST zur Hilfe gekommen und dieses Schiff habe der NIEMEN dann erst den Hauptmast weggeschossen, der laut Seymour zu diesem Zeitpunkt schon neben der NIEMEN im Wasser schwamm.
Richtig ist jedenfalls, daß sich gegen 3:45 die britische Fregatte ARETHUSA (38 - Robert Mends), angelockt vom nächtlichen Feuerzauber, dem Schauplatz des Kampfes näherte und damit das Schicksal der NIEMEN besiegelte. Sie feuerte nach übereinstimmenden Berichten auch eine halbe Breitseite auf das französische Schiff, doch ihr Kommandant beschreibt die beiden abgekämpften Kontrahenten bei seiner Annäherung in der Weise, daß sowohl auf der AMETHYST wie auch auf der NIEMEN nur noch der vordere Mast gestanden hätte.

Tatsächlich wirkt die Version des französischen Berichtes angesichts der schweren Beschädigungen auf beiden Schiffen eher unwahrscheinlich. Beide Schiffe hatten schließlich definitiv das Gefecht abbrechen müssen. Die Fregatten trieben zudem inklusive ihrer neben ihnen im Wasser schwimmenden Takelage auseinander. Wie ernst konnte Dupotet da eine angebliche Kapitulation der AMETHYST nehmen ?
Dupotets Behauptung, die ARETHUSA habe der NIEMEN den Hauptmast weggeschossen, wird ausserdem durch die Beobachtungen von der ARETHUSA und die einzige, eher symbolische Breitseite des Neuankömmlings auf dem Schlachtfeld konterkariert. Ausgerechnet die sieben, acht Kugel von der ARETHUSA sollen den Hauptmast umgeworfen haben ? Das ist sehr unwahrscheinlich.

Natürlich kapitulierte Dupotet nun angesichts des Feuers der intakten englischen Fregatte, denn es war unmöglich, mit dem völlig verkrüppelten Schiff, auf dem selbst der letzte noch stehende Mast bereits schwankte, den Kampf fortzusetzen. Vielleicht wäre die NIEMEN wegen ihres maroden Fockmastes früher oder später ohnehin der AMETHYST unterlegen gewesen, denn deren einziger stehender Mast hätte wohl gereicht. Als die Briten die NIEMEN nämlich nach England bringen wollten, fiel der französische Fockmast wirklich noch um und die ARETHUSA musste die Prise nach England schleppen.

Die Verluste sprechen jedenfalls eine unmissverständlich und deutliche Sprache: Die französische Fregatte hatte 47 Tote und 73 Verwundete zu beklagen, während Seymour in seinen Bericht lediglich 8 englische Gefallene und 37 Verwundete eintrug.
Die Verlustzahlen in diesem Nachtgefecht sind vielleicht auch ein Beleg mehr für die These, das die Anwendung eines kleinen Pendels an den britischen Kanonen in den französisch-englischen Duellen grosse Wirkung hatte. Dieses Pendel sorgte nämlich dafür, daß die britischen Kanoniere selbst bei Pulverqualm und Dunkelheit den Schuss exakt dann auslösten, wenn ihr schwankendes Schiff auf ebenen Kiel lag und deswegen seltener als ihre Gegner zu kurz oder zu hoch schossen. Der stark durchlöcherte Rumpf der NIEMEN lässt vermuten, daß dieses kleine Instrument auch auf dem Schiff Seymours verwendet wurde.

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Man darf aber auch nicht vergessen, daß die NIEMEN schwer beladen und sicherlich im Nahkampf schlechter zu manövrieren war als die AMETHYST. Deswegen hatte sie natürlich im Verlauf des Gefechts mehr Kugeln "schlucken" müssen als ihr britischer Widerpart.
Die Schäden in der französischen Rigg, die das Schiff gleich zu Beginn des Duells bzw. während des Jagdgefechtes nahm, sollten hinsichtlich des Endergebnisses auch nicht unterschätzt werden, da auch diese noch kleinen Handicaps die Manövrierfähigkeit und Geschwindigkeit offensichtlich dauerhaft negativ beeinflussten.

Die AMETHYST hatte jedenfalls ihr zweites Einzelduell innerhalb von wenigen Monaten siegreich überstanden. Eine derartige militärische Performance konnten nur eine Handvoll Schiffe vorweisen. Die Ehrungen für das Schiff und seine Offizieren fielen diesmal auch bedeutender aus als noch nach dem Triumph gegen die THETIS :
Die AMETHYST wurde später für ihren Einsatz mit der Navy-Medaille ausgezeichnet. Seymour selbst wurde zum Baronet gemacht und bekam - eine besondere Ehre - das Kommando über die in die britische Navy übernommene NIEMEN. Mit dem Sieg über die NIEMEN sorgte Seymour auch einmal mehr für einen seiner Ersten Offiziere. War nach dem Sieg gegen die THETIS bereits sein dienstältester Leutnant als Anerkennung für den Kommandanten zum Commander befördert, durfte sich nun Leutnant Hill von der AMETHYST über eine Beförderung freuen.
Unter diesen Umständen fiel es dem erfolgreichen Kapitän sicher etwas leichter, das Prisengeld mit der Besatzung von der ARETHUSA zu teilen.

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Fussnoten

1 = Geboren am 17. Dezember 1777 in Chaugey, gestorben am 9. Januar 1852 in Paris.

2 = Verdon liegt am oberen Ende der Mündung der Gironde.

3 = Das Vorkastell bzw. Forcastle, ein Aufbau auf dem Vorschiff.

4 = William James bezweifelt, daß der erwähnte Bericht aus dem MONITEUR tatsächlich von Dupotet stammt.

5 = Dieser Fregatten-Typ führte als schwerster Kaliber 18-Pfünder-Kanonen. Diese sind aber von den Karronaden, also Nahkampf-Geschützen, zu unterscheiden, die bis zu 36-pfündige Ladungen verschossen.


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