Chronologie der europäischen Seekriege 1793 bis 1815, Band 1, bis 1802
Chronologie der europäischen Seekriege 1793 - 1815
Band 1 : Von 1793 bis zum Frieden von Amiens 1802

von Thomas Siebe
Sprache: Deutsch Broschiert - 224 Seiten - BoD
ISBN 978-3-8423-2883-9 Erschienen: September 2010
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 Historischer Schiffsmodellbau

Historischer Schiffsmodellbau
von Philip Reed
Sprache:Deutsch
Broschiert - VTH
Der Modellbauer Phillip Reed dokumentiert in diesem Buch anhand von 384 SW-Fotos den Nachbau der bei Abukir
eingesetzten MAJESTIC (74). Dabei stützt er sich auf alte Pläne und verrät viele Tricks, z.B. wie er Kanonenkugeln anfertigt.
Das Buch ist wohl besonders reizvoll für erfahrene Modellbauer, die die MAJESTIC ebenfalls nachbauen wollen
und vielleicht den ein oder anderen Kniff noch nicht kennen.

Lexikon berühmter Schiffe
von Thies Völker
Sprache: Deutsch
Broschiert - 511 Seiten
Erschienen bei PIPER

Erscheinungsdatum: Dezember 2003
 Lexikon berühmter Schiffe


Die Geschichte des englischen Linienschiffes BELLIQUEUX (64)
Von 1778 bis 1816

Das 64-Kanonen-Linienschiff BELLIQUEUX (64) war ein Schwesterschiff der von 1777 bis 1781 gebauten AGAMEMNON (64), die durch ihren Kommandanten Horatio Nelson berühmt wurde.
Wie die AGAMEMNON und die berühmte VICTORY (100) wurde die BELLIQUEUX (französisch = kriegerisch) von Schiffsbaumeister Thomas Slade entworfen.
Das neue Schiff wurde nach einem 1758 von den Engländern eroberten französischen Linienschiff getauft.
Der Zweidecker war 170 Fuß lang und 45 Fuß breit. Die Tonnage der BELLIQUEUX betrug 1379 Tonnen.
Gebaut war das 64-Kanonen-Schiff für eine Bewaffnung von 26 Vierundzwanzigpfünder-Kanonen auf dem unteren Artilleriedeck und für die selbe Anzahl Achtzehnpfünder-Kanonen auf dem oberen Deck. Auf dem Achterdeck waren standardmäßig 12 Neunpfünder platziert. Wahrscheinlich verfügte das Linienschiff auf der Poop und auf der Back über weitere 6 bis 8 Kanonen dieses Kalibers, so das die BELLIQUEUX von Beginn an tatsächlich über 70 bis 72 Kanonen verfügte. 1794 änderte sich die Bewaffnung noch einmal grundlegend (s.u.).
Die Besatzungsstärke varriierte mit der Zeit, bei der Seeschlacht von Camperdown 1797 hatte das kleine Linienschiff 584 Mann an Bord. In Friedenszeiten dürften Offiziere, Crew und Marinesoldaten die Anzahl von 500 aber nicht überschritten haben.

1778

Baubeginn der BELLIQUEUX in Blackwall.

1780

Stapellauf der BELLIQUEUX und In-Dienst-Stellung in Plymouth.

1781

Erster Kommandant des neuen 64-Kanonen-Linienschiffs ist Kapitän James A. Brine (Cap 1779 = Kapitän zur See seit 1779)

29. April 1781

Die BELLIQUEUX (64 - Brine) ist eines der 18 Linienschiffe von Konteradmiral Sir Samuel Hood im unentschiedenen Gefecht gegen die 24 Linienschiffe des Comte De Grasse vor Martinique

5. September 1781

Die BELLIQUEUX (64 - Brine) kämpft in der berühmten Seeschlacht vor dem Chesapeake, die als das entscheidende Seegefecht des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges in die Geschichte eingeht.
Konteradmiral Graves, dem englischen Oberkommandierenden, gelingt es nicht, die Blockade der Bucht durch die französische Flotte unter Konteradmiral Comte De Grasse zu durchbrechen. Als Konsequenz blockieren die Franzosen die Versorgung bzw. verhindern die Evakuierung der englischen Truppen von See her. Deswegen müssen die englischen Truppen unter General Cornwallis am 19. Oktober 1781 bei Yorktown gegen die Amerikaner kapitulieren.
Die BELLIQUEUX gehört während der Seeschlacht zur englischen Vorhut unter Konteradmiral Hood .

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1782

Kommandowechsel : Kapitän Andrew Sutherland [Cap 1780] von der RUSSELL (74) übernimmt die BELLIQUEUX.

9. April bis 12. April 1782

Die BELLIQUEUX (64 - Sutherland) ist an der berühmten Schlacht bei den Saints bzw. vor Dominica beteiligt, in der Admiral Rodney der französischen Flotte unter dem Comte De Grasse eine schwere Niederlage zufügt. Es ist die zweite berühmte Schlacht, in der das Linienschiff kämpft.

1783

Die BELLIQUEUX liegt als eine Art schwimmende Kaserne im Hafen von Yarmouth.

1793

Kapitän George Bowen (Cap 1781) wird Kommandant der BELLIQUEUX.

Anfang 1794...

...ist es wieder Kapitän James Brine, der die BELLIQUEUX führt und einen Handelskonvoi in die Karibik bringt.

31. Mai 1794

Eine englische Expedition unter Kommodore John Ford erscheint vor dem von republiktreuen Franzosen unter Sonthonax gehaltenen Port-au-Prince (Haiti) und fordert zur Übergabe der Stadt auf. In Fords Geschwader segelt auch die BELLIQUEUX (64 - James Brine). Sie und die SCEPTRE (64 - George Gregory) bombardieren am 1. Juni 1794 Fort Brissoton, während IRRESISTIBLE (74 - Richard Dacres), EUROPA (50 - John Ford), die Fregatten PENELOPE (32 - Bartholomew Samuel Rowley), IPHIGENIA (32 - Patrick Sinclair) und HERMIONE (32 - John Hills) sowie drei Sloops , unter ihnen die FLY (16 - Thomas Affleck), andere Ziele an Land unter Feuer nehmen und rund 1500 Mann Truppen landen.
Am 2. Juni werden das Fort und die Stadt genommen, die BELLIQUEUX hat 10 Verwundete.

Ende 1794

Laut Admiralitätsbefehl vom 19. November 1794 werden der Bewaffung der Vierundsechziger, also auch der BELLIQUEUX, zwei Vierundzwanzigpfünder-Karronaden auf der Back und sechs Achtzehnpfünderkarronaden auf der Poop hinzugefügt bzw. gegen dort bereits stehende Kanonen ausgetauscht.
Viele Kommandanten wechseln jedoch auch Neunpfünder-Kanonen auf dem Achterdeck gegen Karronaden aus. Wann die BELLIQUEUX dem Befehl Genüge tut und in welchem Umfang, ist mir aber nicht bekannt.


74 Gun Ship Bellona
Anatomy of the Ship

von Brian Lavery
Sprache: Englisch
Gebundene Ausgabe
120 Seiten
Erscheinungsdatum: April 2003 beim Brassey-Verlag
Maße: 25,4 x 24 cm


Der Text enthält (fast) alles Wichtige, was man über eines der ersten 74-Kanonen-Schiffe des 18. Jahrhunderts wissen muß. Trotzdem besteht das Buch größtenteils aus Fotos, Zeichnungen und Bauplänen. Diese vermitteln dem Betrachter ein wunderbares Bild des Schiffstypes , mit dem Lord Nelson später bei Trafalgar siegen sollte. Für Liebhaber ist dieser Band ein must have.
 74 Gun Ship Bellona (Anatomy of the Ship)

1796

Im Juni 1796 übernimmt Kapitän John Inglis (Cap 1781) das Kommando. Die BELLIQUEUX gehört inzwischen zur Nordseeflotte unter Admiral Adam Duncan, die vor der Insel Texel die Flotte der Batavischen Republik unter Vizeadmiral De Winter blockiert

Mai / Juni 1797

Die Meutereien auf der Nore greifen auch auf die Nordseeflotte und die BELLIQUEUX (64 - Inglis) über. Vier Crewmitglieder von Bord der BELLIQUEUX werden später wegen Meuterei gehängt.

Juli bis September 1797

Der erkrankte Kapitän John Inglis wird durch Kapitän Henry Inman vertreten

3. Oktober 1797

Duncans Flotte und die BELLIQUEUX müssen vorübergehend die Blockade Texels aufheben und kehren zur Versorgung und Wartung nach Yarmouth zurück

5. Oktober 1797

Kapitän Inglis kommt wieder an Bord.

9. Oktober 1797

Die Nachricht vom Ausbruch der holländischen Flotte aus dem Texel trifft in Yarmouth ein. Duncans Flotte läuft aus und sucht die Schlacht mit den Niederländern. Die Niederländer wiederum suchen die Schlacht mit den Briten, deswegen:

11. Oktober 1797

Die Seeschlacht vor Camperdown (Camperduin oder auch Kamperduin) zwischen der englischen Nordseeflotte und der Flotte der Batavischen Republik ist nach Chesapeake und den Saints die dritte und letzte berühmte Seeschlacht, an der die BELLIQUEUX (64 - Inglis) teilnimmt.

Kanonen, Karronaden, Chaos - die Seeschlacht von Camperdown 1797

Die BELLIQUEUX ist eines von 16 englischen Linienschiffen, die in freier Formation in die Schlachtlinie der Holländer stossen. Kapitän Inglis greift die niederländische Vorhut an, beschießt zunächst die BESCHERMER (54), kämpft dann gegen die HERCULES (64) und hält schließlich der BRUTUS (74) von Konteradmiral Bloys de Treslong stand.
Ihr Rumpf wird schwer beschädigt, so das sie nach der Schlacht stark leckt. Ihre Takelage bleibt jedoch weitgehend intakt, weil die Niederländer wie die Briten niedrig schießen. Dieser Beschuss führt zu 25 Toten und 78 Verwundeten an Bord. Damit gehörte sie zu den sechs englischen Schiffen, die durch die meisten Verluste herausragten.

1797 - 1799

Die BELLIQUEUX tut Blockadedienst in der Nordseeflotte

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Mai 1799

Kapitän Rowley Bulteel (Cap1790) wird Kapitän der BELLIQUEUX

13. August 1799

Die BELLIQUEUX verläßt als Teil einer für die Niederlande bestimmten Expeditionflotte unter Admiral Lord Duncan und Vizeadmiral Andrew Mitchell die Downs und nimmt Kurs auf den Texel.
Die Flotte besteht aus den Flaggschiffen KENT (74 - William Hope) und ISIS (50 - James Oughton), den Linienschiffen MONMOUTH (64 - George Hart), ARDENT (64 - Thomas Bertie), BELLIQUEUX (64 - Rowley Bulteel), AMERICA (64 - John Smith) OVERYSSEL (64 - John Bazely), VETERAN (64 - Archibald-Collingwood Dickson), GLATTON (54 - Charles Cobb) und ROMNEY (50 - John Lawford) sowie einigen Fregatten, u.a. der LATONA.

27. August 1799

Die Briten, die im Texel ein Geschwader unter Vizeadmiral Storij blockiert haben, beginnen mit der Anlandung der Truppen Abercrombies bei Den Helder.
Das Geschwader unter Vizeadmiral Storij wird gezwungen, sich in den Vlieter, einem Kanal in der Zuider See, zurückzuziehen und wird dort eingeschlossen

30. August 1799

Ein Geschwader, bestehend aus Isis (50 - James Oughton), MONMOUTH (64 - George Hart), ARDENT (64 - Thomas Bertie) , VETERAN (64 - Archibald-Collingwood Dickson), GLATTON (54 - Charles Cobb), ROMNEY (50 - John Lawford), einem russischen Linienschiff , der BELLIQUEUX (64 - Rowley Bulteel) sowie einigen Fregatten, bilden eine ankernde Schlachtlinie vor dem Vlieter.
Sie verlegen dadurch dem aus 12 Linienschiffen und Fregatten bestehende niederländischen Geschwader Vizeadmiral Storijs den Fluchtweg.
Der niederländische Oberkommandierende, dessen Crews kurz vor der Meuterei stehen, sieht sich gezwungen, zu kapitulieren und übergibt seine Schiffe an die Briten bzw. eines an die Russen.

19. November 1799

Die BELLIQUEUX unterstützt die Evakuierung der englischen und russischen Truppen von der niederländischen Küste. Nach der Niederlage bei Castricum am 6. Oktober 1799 wurden die Invasionstruppen verdrängt. Ein "Kuhhandel" zwischen dem englischen Oberkommandierenden, dem Duke of York, und dem französischen General Brune, sichert den freien Abzug und die Einschiffung der geschlagenen Armee.

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4. August bis 5. August 1800

Die BELLIQUEUX (64 - Rowley Bulteel) dient als Eskorte für ein Geschwader Ostindienfahrer, als sie im Atlantik - unweit von Rio de Janeiro auf ein Trio französisches Fregatten trifft.
Bulteel verfolgt und erobert die größte Fregatte CONCORDE (40 - Jean-François Landolphe), während er die bewaffneten Indienfahrer auf die anderen Schiffe ansetzt. Einer seiner Schutzbefohlenen, der leicht bewaffnete, aber große Ostindienfahrer EXETER (40) unter Kapitän Henry Meriton blufft die MEDEE (36) unter Kapitän Jean-Daniel Coudin, der glaubt, sich einem Linienschiff zu ergeben. Angeblich begeht der Getäuschte später Selbstmord. Die französische FRANCHISE (32 - Pierre Jurieu) und ein Versorgungsschiff entkommenn.
Interessant: Die BELLIQUEUX ist zu diesem Zeitpunkt mit insgesamt 74 Geschützen (Kanonen und Karronaden) bewaffnet. Es gibt Anhaltspunkte, das sie bereits vor Camperdown über diese Bewaffung verfügte.

1803

Die BELLIQUEUX wird in Chatham ausser Dienst gestellt

März 1805

Kapitän George Byng (Cap 1795) avanciert zum Kommandanten des wieder in Dienst gestellten Linienschiffes

Oktober 1805 bis Januar 1806

Die BELLIQUEUX gehört zum Geschwader von Kommodore Sir Home Popham, bestehend aus DIADEM (64 - Hugh Downman), RAISONABLE (64 - Josias Rowley), DIOMEDE (50 - Joseph Edmonds), LEDA (32 - Robert Honyman.), NARCISSUS (32 - Ross Donnelly), zwei Briggs sowie Transporter und Indienfahrer mit 5000 Soldaten. Pophams Geschwader bricht im Oktober 1805 auf, um das Horn von Afrika zu erobern.
Das Geschwader segelt zunächst via Madeira, macht den Sprung über den Atlantik zu den Bahamas (San Salvador), um sich zu verproviantieren und nimmt am 26. November 1805 Kurs auf das von den Holländern beherrschte Kap der Guten Hoffnung. Am 4. Januar 1806 erreicht Popham sein Ziel und landet am 6. Januar die Truppen unter General Sir David Baird. Am 10. Januar kapitulieren die Holländer in der Stadt am Kap und am 12. Januar 1806 ist das Kap in englischer Hand

Februar 1806

Die BELLIQUEUX eskortiert die Indienfahrer nach Madras (Ostindien) . Das Linienschiff bleibt danach im Indischen Ozean stationiert.

The Line of Battle: The Sailing Warship 1650-1840 (Conway's History of the Ship Series)

The Line of Battle: The Sailing Warship 1650-1840 (Conway's History of the Ship Series)
von Robert Gardiner, Brian Lavery (Herausgeber)
Sprache: Englisch
Gebunden - 208 Seiten - Conway Maritime Press
Erschienen: Dezember 2004

 Das Große Maritim Lexikon
Das Große Maritim Lexikon
von Erhard Jung
Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe - 319 Seiten - Verlag Heel
Erscheinungsdatum: Februar 2004
Format : 22 x 15,8 x 3 cm

22. November 1806

Die BELLIQUEUX gehört zum Geschwader des Oberkommandierenden in Ostindien, Konteradmiral Sir Edward Pellew. Pellew verläßt Madras mit CULLODEN (74), POWERFUL (74), RUSSELL (74), BELLIQUEUX (64), TERPSICHORE (32) und SEAFLOWER (14), später stößt die SIR FRANCIS DRAKE dazu. Pellew plant zwei ältere holländische Linienschiffe, die in Batavia (Java) liegen sollen, auszuschalten.

28. November 1806

Angriff von Konteradmiral Pellews Flotte auf das holländische Batavia. Fleetwood Pellew erobert die holländische Fregatte PHOENIX (36) und beschießt mit ihr den Gegner, bis das Schiff sinkt. Zerstörung von ca. 20 kleineren Handelsschiffen und 6 kleineren Kriegsschiffen. Die beiden Linienschiffe sind jedoch rechtzeitig verlegt worden.
Auch den holländischen Handelskonvoi aus Japan, dem er mit seinem Geschwader auflauern wollte, verpasst Pellew, weil den Holländer ein schwerer Navigationsfehler unterläuft - zu ihrem Glück !

1807

Die BELLIQUEUX leistet wertvolle Vermessungsarbeiten in der Sunda-Strasse.

August 1807

Die BELLIQUEUX kontrolliert die Gewässer der Makassar-Strasse (Borneo) . Dies erweist sich als gefährlich: Am 26. August 1807 geraten bewaffnete Boote der BELLIQUEUX bei der Kontrolle dreier malaiischer Schiffe unter Feuer, sieben Besatzungsmitglieder eines Bootes werden bei diesem blutigen Zusammenstoß mit Einheimischen getötet.

13. März 1808

Die BELLIQUEUX liegt in Galle (Ceylon) und wird Zeuge des Einlaufens der Fregatte SAN FIORENZO (36 - Dawson) und ihrer Prise, der französischen Fregatte PIEMONTAISE (40). Die BELLIQUEUX selbst hatte noch 1807 ohne Erfolg Jagd auf diesen erfolgreichen französischen Prisenjäger gemacht. Kapitän Byng hatte sein Schiff gerade klar zum Auslaufen gemacht, weil er von der Präsenz der PIEMONTAISE vor Kap Komorin erfahren hatte.

4. August 1809

Die BELLIQUEUX unter dem Kommando von Kommodore Byng besetzt Port Mathurin (Insel Rodriguez im Indischen Ozean). Byng landet 400 Mann Infanterie unter Lieutenant Colonel Keating und nimmt die Insel per Proklamation in Besitz. Nach und nach wird dieser Stützpunkt in den nächsten Monaten ausgebaut. Von hier aus wird im Juli 1810 die Eroberung der Insel Reunion (9. Juli 1810) ausgehen.

1810

Die BELLIQUEUX ist in der Sunda-Strasse stationiert, um die China-Fleet zu beschützen.

14. Februar 1811

Die BELLIQUEUX verläßt Macao mit Ziel England.

15. Mai 1811

Die BELLIQUEUX erreicht die Insel St. Helena und setzt erst am 15. Juni 1811 ihre Reise fort.

8. August 1811

Die BELLIQUEUX erreicht England und wird in Chatham abgemustert.

Oktober 1814

Die BELLIQUEUX wird zu einer Hulk reduziert und soll Kriegsgefangene beherbergen, doch das Kriegsende ist schneller.

1816

Die BELLIQUEUX wird abgewrackt


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Brian Lavery - The Ship of the Line. Vol. I: The development of the battlefleet 1650 - 1850.


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