Remember Nelson: The Life of Sir William Hoste Remember Nelson:
The Life of Sir William Hoste

von Tom Pocock
Sprache: Englisch
Taschenbuch - 256 Seiten
Erschienen bei Pen & Sword Books / Leo Cooper -

Erscheinungsdatum: April 2005
Chronologie der europäischen Seekriege 1793 bis 1815, Band 1, bis 1802
Chronologie der europäischen Seekriege 1793 - 1815
Band 1 : Von 1793 bis zum Frieden von Amiens 1802

von Thomas Siebe
Sprache: Deutsch Broschiert - 224 Seiten - BoD
ISBN 978-3-8423-2883-9 Erschienen: September 2010
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Beispiel-Seiten
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Admiral Sir James Alexander Gordon

 James Alexander Gordon

* 6. Oktober 1782 in Wardhouse bei Aberdeen / England            † 8. Januar 1869 in Greenwich / England

James Alexander Gordon wurde am 6. Oktober 1782 als ältester Sohn von Charles Gordon in Wardhouse bei Aberdeen geboren. Er ging 1793 als Schiffsjunge des Kapitäns der ARROGANT (74 - J.H. Whiteshed) zum ersten Mal an Bord, wurde bald darauf Fähnrich und wechselte 1795 auf die Fregatte REVOLUTIONNAIRE (44). Auf diesem Schiff wurde er am 23. Juni 1795 Zeuge der Seeschlacht vor der Ile de Groix, als eine englische Flotte unter Lord Bridport einen Sieg über die französischen Schiffe unter Vizeadmiral Villaret-Joyeuse errang.
1796 wechselte Gordon auf die NAMUR (90 - James Hawkind Whitshed) und kämpfte in der großen Schlacht von Kap St. Vincent am 14. Februar 1797 .
Die Seeschlacht von Abukir am 1. August 1798 erlebte er als Fähnrich an Bord der GOLIATH (74 - Thomas Foley).

1798 erlangte er auch sein Leutnantspatent. 1800 wurde er zweiter Leutnant auf der Sloop BORDELAIS (24 - Thomas Manby) und erlebte auf diesem Schiff am 29. Januar 1801 vor Barbados ein erfolgreiches Gefecht gegen die französischen CURIEUX (18 - Georges Radelet), die am Ende erobert wurde.
Wenig später geriet Gordon auf einer Mission auf Haiti in Gefangenschaft und wurde von der Regierung Toussaint L’Ouvertures 4 Monate gefangen gehalten, dann aber ausgetauscht.
1802 wurde Gordon erster Leutnant auf der RACCOON (18 - Austen Bissell), die außerordentlich erfolgreich in der Karibik operierte. Dies wirkte sich positiv für ihren Kommandanten und auch für ihren ersten Offizier aus: Am 22. Oktober 1803 wurde Gordon zum Commander befördert und übernahm das Kommando über die RACCOON.
Am 16. Mai 1805 wurde Gordon dann Kapitän zur See. Eine Krankheit verhinderte jedoch für annähernd 2 Jahre seine Verwendung im aktiven Dienst.
Von 1807 bis 1809 führte Gordon die Sloop MERCURY (28) unter dem Kommando von Lord Collingwood im Mittelmeer. Dabei zeichnete sich sein Schiff in kleineren Gefechten an der spanischen Küste aus, wobei Gordon einige kleinere Handelsschiffe erobern konnte.

Napoleons gefallenen Göttinnen
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Napoleons gefallene Göttinnen
Die Geschichte der französischen MINERVE-Fregatten

von Thomas Siebe
Sprache: Deutsch Paperback - 349 Seiten - BoD
ISBN 978-3-8391-0218-3 Erscheinungsdatum: Mai 2009
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Am 27. Juni 1808 bekam Gordon das Kommando über die Fregatte ACTIVE (38), mit der er in der Adria - z.T. unter dem Kommando von Kommodore William Hoste - operierte.

Am 13. März 1811 nahm er mit seiner Fregatte an der siegreichen Fregattenschlacht vor der Insel Lissa teil und kämpfte die italienische Fregatte CORONA (40) unter dem Kommando von Kapitän Paschaligo nieder.

Am 29. November 1811 kämpfte Gordon mit seiner ACTIVE (38) in der kleinen Fregattenschlacht vor der Insel Pelagosa (Adria). Zusammen mit der ALCESTE (38 - Kommodore Murray Maxwell) und der UNITE (36 - Edwin Henry Chamberlayne) schlugen die Briten die französischen Fregatten PAULINE (40), POMONE (40) und PERSANNE (24). Nur die PAULINE entkam den Briten, doch Gordon wurde schwer verwundet und verlor ein Bein. Dies hielt ihn jedoch nicht davon ab, weiter zur See zu fahren und seine Karriere fortzusetzen:

1812 bekam Gordon das Kommando über die Fregatte SEAHORSE (38), mit der er am 17. August 1814 als Kommodore eine Flotte den Potomac (Nordamerika) hinaufführte, um dann am 28. August Washington zu beschießen, die Verteidiger in die Flucht zu schlagen und das verteidigende Fort mitsamt seiner Batterien zu zerstören.
Auch am Angriff auf das Fort McHenry bei Baltimore vom 12. bis 14. Dezember 1814, als die Briten auch Congreve-Raketen einsetzten, war er beteiligt.
Im Jahre 1815 unterstützte Gordon von See her die Landungsoperationen der Briten bei New Orleans.

1815 wurde Gordon für seine Leistungen mit der Aufnahme in den exklusiven Bath-Orden (KCB) geehrt.
Nach dem Ende der Napoleonischen Kriege führte er noch einige Kommandos, jedoch mit mehr diplomatischen Missionen. Von 1815 bis 1816 kommandierte er die Fregatte MAGAGASCAR (38), danach die MEANDER.
Von 1819 bis 1821 führte er dann wieder die ACTIVE (38).

 James Alexander Gordon

1827 wurde er Direktor des Königlichen Marinehospitals in Plymouth, 1832 wurde Gordon Chef der Werft in Chatham.
Am 10. Januar 1837 wurde er zum Konteradmiral ernannt. 1840 avancierte Gordon zum Gouverneur des Greenwich Hospital. Am 8. Januar 1848 wurde er zum Vizeadmiral befördert, am 21. Januar 1854 wurde Gordon dann Admiral.
Am 30. Januar 1868 wurde ihm der Ehrenrang Admiral of the Fleet verliehen.
Als Admiral Sir James Alexander Gordon am 8. Januar 1869 in Greenwich starb, konnte er auf 76 (!) Jahre Dienst in der Royal Navy zurückblicken und war der letzte überlebende Veteran der Schlacht von Abukir 1798 !

 The Real Hornblower: The Life and Times of Admiral Sir James Gordon, GCB

The Real Hornblower: The Life and Times of Admiral Sir James Gordon, GCB
von Bryan Perret
Sprache: Englisch
Gebundene Ausgabe - 168 Seiten - Naval Institute Press
Erscheinungsdatum: Mai 2000

Der Autor schildert fast ohne zeitliche Lücken das Leben des Admiral Sir James Gordon vor dem Hintergrund von C.S. Foresters berühmter Romanfigur Horatio Hornblower. Perret zeichnete aus den Quellen - Zeitungsartikel, Briefe, Logbücher und Gordons unveröffentlichten Autobiographie - ein präzises Bild des realen Hornblower.

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