Chronologie der europäischen Seekriege 1793 bis 1815, Band 1, bis 1802
Chronologie der europäischen Seekriege 1793 - 1815
Band 1 : Von 1793 bis zum Frieden von Amiens 1802

von Thomas Siebe
Sprache: Deutsch Broschiert - 224 Seiten - BoD
ISBN 978-3-8423-2883-9 Erschienen: September 2010
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 Die Seekriege, Seeschlachten und Zweikämpfe auf See zwischen 1775 und 1815
Die Seekriege, Seeschlachten und Zweikämpfe auf See zwischen 1775 und 1815

Gustav III, König von Schweden

König Gustav III von Schweden

* 24.1.1746 Stockholm - 29.3.1792 † Stockholm

Kurzbiographie

Gustav war der Sohn von König Adolf Frederik und Luise Ulrika, der Schwester Friedrich des Großen von Preußen.
Der junge Gustav erlebte, wie die Regierungszeit seines Vaters vom schwedischen Adel bestimmt wurde, der seit 1718 in Schweden dominierte. Der schwedischen König Adolf Frederik war ein machtloser und schwacher Monarch, der als Marionette einflußreicher Adelscliquen agieren mußte.
Aus politischen Gründen mußte sein homosexueller Sohn Gustav 1766 Sophia von Dänemark heiraten. Diese Ehe war Gustav nicht nur wegen seiner Homosexualität verhaßt, mehr noch verabscheute er die Zwänge, die ihm auferlegt wurden.
Seine ganze Jugend war von Intrigen, Verrat, Lügen und Machtkämpfen geprägt - eine Welt, der der musisch begabte Gustav vor allem durch seine Leidenschaft für das Theater und die Oper zeitweise entfloh.
Als 1771 sein Vater starb, folgte der Prinz ihm mit dem Einverständnis des tonangebenden Adels auf den Thron - zu diesem Zeitpunkt verriet der Schauspieler Gustav durch nichts, daß er plante, die absolute Monarchie wieder herzustellen.
Wenige Monate später hatte er die Kontrolle über das Militär gewonnen und den Einfluß der schwedischen Aristokratie eleminiert - doch gelang es ihm bis zu seinem Ende nicht, sich mit dem Adel zu arrangieren. Statt dessen verblieb Schweden unter seiner Herrschaft in einem Zustand der Spannung, die Gustav durch Außenpolitik und die Provokation externer Konflikte mit Dänemark und Rußland versuchte zu kanalisieren.
So streckte der König mehrfach seine Hände nach dem von Dänemark beherrschten Norwegen aus und kämpfte mit Rußland um die Vorherrschaft in der baltischen Region.
Im schwedisch-russischen Seekrieg von 1788 bis 1790 entging Gustav, der persönlich das Kommando zur See führte, nur knapp der militärischen und politischen Katastrophe, weil er gegen die Russen eine Serie von Niederlagen einstecken und obendrein eine Rebellion adeliger Offiziere an der Front unterdrücken mußte.
Am Ende konnte Gustav sich mit den Russen ausgleichen, weil er am 9. Juli 1790 in der Seeschlacht im Svensksund den größten schwedischen Seesieg aller Zeiten feiern durfte. Seine innenpolitischen Probleme blieben jedoch ungelöst und am 16. März 1792 wurde Gustav III von Schweden bei einem Maskenball in der Oper in Stockholm durch den adeligen Offizier Anckarström niedergeschoßen und tödlich verletzt. Die Ärzte konnten für den Monarchen, für den möglichweise das ganze Leben ein einzige Schauspielrolle war, nichts mehr tun und er starb wenige Tage später.


 Der Zauberkönig. Gustav III. und Schwedens Goldene Zeit.

Der Zauberkönig. Gustav III. und Schwedens Goldene Zeit.
von Ronald D. Gerste
Sprache: Deutsch
Taschenbuch - 254 Seiten - Steidl Verlag, Göttingen
Erscheinungsdatum:1996
Auf einem Maskenball im Opernhaus wird Gustav III. in den Rücken geschossen, 13 Tage später, am 29. März 1792, verstirbt der schwedische Herrscher. Davor lenkte der Neffe von Friedrich dem Großen mehr als 20 Jahre lang die Geschicke seines Landes. Roland D. Gerste fand das Material für seine Biographie in zeitgenössischen Quellen, Briefen und Tagebüchern, er schildert den ehrgeizigen Gustav III. als kunstsinnigen Staats- wie als faszinierenden, eigenwilligen Privatmann. (AMAZON-Text)


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