Chronologie der europäischen Seekriege 1793 bis 1815, Band 1, bis 1802
Chronologie der europäischen Seekriege 1793 - 1815
Band 1 : Von 1793 bis zum Frieden von Amiens 1802

von Thomas Siebe
Sprache: Deutsch Broschiert - 224 Seiten - BoD
ISBN 978-3-8423-2883-9 Erschienen: September 2010
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A Thirst for Glory: Life of Admiral Sir Sidney Smith

A Thirst for Glory: Life of Admiral Sir Sidney Smith
von Tom Pocock
Sprache: Englisch
Taschenbuch - 276 Seiten - Pimlico
Erscheinungsdatum:1998

Admiral Sir Sidney Smith hielt sich für einen zweiten Nelson...
und war tatsächlich eine Art James Bond der napoleonischen Zeit.


Kommodore George Johnstone

Kommodore George Johnstone

* 1730 in Westerkirk Parish, Dumfriesshire            † Mai 1787 in London

George Johnstone Hope wurde 1730 als vierter Sohn von Sir James Johnstone, des dritten Baronets von Westerhall, geboren. Einer seiner älteren Brüder (* 1729) war der spätere Politiker und Multimillionär Sir William Johnstone-Pulteney, einer der einflussreichsten Männer dieser Ära.
1746 trat George Johnstone in die Royal Navy ein. 1755 wurde er zum Leutnant befördert.
Kurz darauf jedoch wurde Johnstone wegen Insubordination und Befehlsverweigerung während einer Kampfhandlung vor ein Kriegsgericht gestellt. Mit Verweis auf seine erwiesene Tapferkeit beschränkte sich das Kriegsgericht jedoch auf die Erteilung einer Rüge
Über einen längeren Zeitraum blieb Johnstone nun jedoch auf Halbsold, bis er zum Kapitän befördert wurde und im November 1763 zum Gouverneur der amerikanischen Kolonie West-Florida (Gebiet um den Mississippi) ernannt wurde, wo er bis 1767 amtierte. Aus dieser Tätigkeit erwuchs Johnstone ein durchaus nicht ehrenvoller Spitzname. Er wurde hinter seinem Rücken als der Gouverneur bezeichnet.
1767 kehrte Johnstone nach England zurück und wurde Mitglied des Parlaments. Im Parlament erwarb er sich wegen seiner schlechten Manieren einen ebenso schlechten Ruf. Im Dezember 1770 musste er deswegen sogar ein folgenloses Duell gegen Lord George Germain ausfechten, den er schwer beleidigt hatte.
1778, während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges, war Johnstone in der Carlisle-Friedens-Kommission, doch die Amerikaner lehnten ihn als Verhandlungspartner ab.
Durch den Einfluss von Lord Sandwich bekam Johnstone 1779 als Gegenleistung für eine politische Gefälligkeit wieder ein Kommando auf See, sogar als Kommodore inklusive unterstelltem Kapitän. Mit seinem Geschwader, angeführt vom Flaggschiff ROMNEY (50 - Roddam Home), war er vor der Küste Portugals stationiert. Dabei verbuchte er am 1. Juli 1780 einen Erfolg, als die ROMNEY vor Kap Finisterre die französische Fregatte ARTOIS (40) erobern konnte. Wenige Tage später, am 5. Juli 1780, brachte das kleine Linienschiff dann auch noch die französische Korvette PERLE (18) auf.
Als Holland 1780 in den Krieg gegen England eintrat, bekam Kommodore Johnstone den Auftrag, mit seinem Geschwader und einem Expeditionskorps zum holländisch kontrollierten Kap der Guten Hoffnung zu segeln und den feindlichen Stützpukt zu erobern. Er brach am 13. März 1781 aus Portsmouth auf. Auf dem Weg nach Kaapstad wurde seine Flotte am 16. April 1781 in ungeordneter Formation in der Bucht von Porto Praya (Kapverden) von einem französischen Geschwader unter Kommodore Suffren überrascht, doch der französische Angriff scheiterte an den schweren Fehlern bzw. Unterlassungen von drei französischen Kommandanten.

 Angriff vor Porto Praya

Obwohl Johnstone an diesem Tag Glück hatte und von der Unfähigkeit einiger Angreifer profitierte, verlor der englische Kommodore am Ende den Wettlauf zum Kap. Als sein Expeditionsgeschwader nämlich die Südspitze Afrikas erreichte, war Kommodore Suffren mit seinen Schiffen bereits vor Ort und verstärkte die holländische Verteidigung. Johnstone verwarf daraufhin die Eroberungspläne und kehrte lediglich mit einer kleinen Flotte erbeuteter Handelschiffe nach England zurück.
Der klare Misserfolg schadete aber offensichtlich lediglich Johnstones Ansehen in der Royal Navy. Nach Ende des Krieges 1783 avancierte George Johnstone sogar zu einem der 5 Direktoren im Gremium der Ostindischen Kompanie. Er hatte diese Funktion bis 1785 inne, musste sich dann aber wegen einer Krankheit ins Privatleben zurückziehen. Johnstone starb im Mai 1785, vermutlich an den Folgen seiner Krankheit.


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