Horatio Nelson Horatio Nelson
Kategorie(n): Biografien & Erinnerungen
von Jann M. Witt
Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe - 464 Seiten - Koehlers Verlagsges. -

Erscheinungsdatum: November 2005
 Social History of the Navy 1793-1815
Social History of the Navy 1793-1815
Prädikat: Besonders wertvoll
von Michael Lewis
Sprache: Englisch
Gebundene Ausgabe - 468 Seiten - Chatham Publishing -
Erscheinungsdatum: Juli 2004

Admiral Sir Francis Laforey

* 1767 in Virginia - † 17. Juni 1835 in Brighton

Kurzbiographie

Francis Laforey wurde 1767 als Sohn des späteren Admirals und Baronets John Laforey und dessen Frau Eleanor in Virginia, Nordamerika, geboren. Wie es für Marineoffiziere in spe damals üblich war, trat er 1780 schon als Dreizehnjähriger in die Royal Navy ein.
Am 26. August 1789 wurde er zum Leutnant befördert. Schon rund ein Jahr später, am 22. November 1790, ereichte er den Rang eines Commanders.

1791 bekam Laforey das Kommando über die Brigg FAIRY, mit der er 1793 an der Eroberung Tobagos beteiligt war. Als Überbringer der guten Nachricht wurde er in England am 5. Juni 1793 zum Kapitän zur See befördert.

1794 wechselte Laforey auf die CARYSFORT (28). Mit dieser kleinen Fregatte gelang ihm am 29. Mai 1794 nach einem einstündigen Artillerieduell die Rückeroberung der ehemaligen englischen Fregatte CASTOR (32 - Kapitän L'Huillier), die am 9. Mai 1794 , damals noch unter Kapitän Thomas Troubridge, von einem französischen Geschwader unter Admiral Nielly gekapert worden war.

1795 wurde Laforey Kapitän auf der Fregatte AIMABLE (32), die die Flagge seines Vaters, des Vizeadmiral, trug. Dieser übernahm in Antigua das Kommando über die Leeward-Inseln-Station. Francis Laforey bekam zunächst die Fregatte BEAULIEU (4O). 1796 übernahm er dann die SCIPIO (64), das Flaggschiff seines Vaters. Mit diesem Schiff war der junge Kapitän bei der weitgehend widerstandslosen Eroberung der holländischen Besitzungen Demerara (später Georgetown), Essequibo und Berbice (Südamerika, Guyana) beteiligt.

 Seeschlacht

Im Mai 1797 bekam Laforey das Kommando über die Fregatte HYDRA (38) und war vor der französischen Westküste stationiert. Im April 1798 war die HYDRA zusammen mit der DIAMOND (38 - Sir Richard Strachan) an der erfolgreichen Abwehr französischer Angriffe auf die englisch besetzten Inseln Saint-Marcouf vor Le Havre beteiligt. Am 30. Mai 1798 traf Laforey mit seiner Fregatte in der selben Region auf die französische Fregatte CONFIANTE (36 - Etienne Pevrieux), jagte sie, bis sie auflief und vernichtete das feindliche Schiff. 1801 verliess Laforey die HYDRA und übernahm möglicherweise die POWERFUL (74)

1805 kommandierte Laforey das Linienschiff SPARTIATE, das in der Kaibik stationiert war. Er folgte mit seinem Schlachtschiff Nelson bei dessen Verfolgung Villeneuves nach Europa und nahm am 21. Oktober 1805 an der Schlacht von Trafalgar teil.

 Schlacht von Trafalgar

Die SPARTIATE gehörte zu Nelsons Angriffskeil und kämpfte unter anderen mit der NEPTUNO (80 - Cayetano Valdes). Ausserdem gehörte Laforey zu den Kommandanten, die ihre Schiffe gegen einen drohenden Gegenangriff der französisch-spanischen Vorhut unter Dumanoir formierten.
Wie alle Trafalgar-Kommandanten erhielt Francis Laforey später für seine Verdienste in der berühmten Schlacht eine Goldmedaille, den Ehrensäbel der Patriotischen Vereinigung und den Dank des Parlaments. Bei Nelsons Beerdigung 1806 kam ihm die große Ehre als einer der Standartenträger zu.

Laforey blieb bis zu seiner Beförderung zum Konteradmiral am 31. Juli 1810 Kapitän der SPARTIATE. 1807 und 1808 gehörte er dabei zum Blockadegeschader unter Sir Richard Strachan vor Rochefort, wo das Geschwader des französischen Vizeadmirals Allemands erneut drohte, auszubrechen. 1809 war die SPARTIATE im Mittelmeer bei der Eroberung Ischias dabei.

Als Konteradmiral übernahm Laforey 1811, wie vor ihm schon sein Vater, das Kommando über die Leeward-Station, das er bis 1814 innehatte.
1815 wurde er als KCB in den exklusiven Bath-Orden aufgenommen.

Am 12. August 1819 wurde Sir Francis Laforey zum Vizeadmiral befördert, am 22. Juli 1830 stieg er zum Admiral auf. Zuletzt war er der britische Oberkommandierende in der Karibik. Als Laforey am 17. Juni 1835 starb, hinterliess der lebenslange Junggeselle keine Nachkommen.


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