Napoleons gefallenen Göttinnen
SEESCHLACHT.TK - Das Buch

Napoleons gefallene Göttinnen
Die Geschichte der französischen MINERVE-Fregatten

von Thomas Siebe
Sprache: Deutsch Paperback - 349 Seiten - BoD
ISBN 978-3-8391-0218-3 Erscheinungsdatum: Mai 2009
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Chronologie der europäischen Seekriege 1793 bis 1815, Band 1, bis 1802
Chronologie der europäischen Seekriege 1793 - 1815
Band 1 : Von 1793 bis zum Frieden von Amiens 1802

von Thomas Siebe
Sprache: Deutsch Broschiert - 224 Seiten - BoD
ISBN 978-3-8423-2883-9 Erschienen: September 2010
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Vizeadmiral Corentin-Urbain de Leissegues

 Konteradmiral Corentin-Urbain de Leissegues

* 29. August 1758 in Hanvec, Frankreich            † 26. März 1832 in Paris, Frankreich

Corentin-Urbain de Leissegues wurde am 29. August 1758 als Sproß einer adeligen Familie in Hanvec im Department Finistere (Bretagne) geboren.
1778 trat er als Freiwilliger in die Königliche Marine ein und diente zunächst auf der im Ärmelkanal kreuzenden Fregatte OISEAU. 1779 wechselte er auf die Fregatte NYMPHE, die an der westafrikanischen Küste operierte.
1780 wurde er zum lieutenant de fregate ernannt und tat Dienst auf der Fregatte MAGICIENNE, wieder im Kanal.
Im März 1781 wechselte er auf die SPHINX und segelte mit ihr 1782 / 1783 im Geschwader von Kommodore Suffren im Indischen Ozean. Leissegues nahm in diesem Zeitraum an allen fünf legendären Seeschlachten Suffrens gegen seinen englischen Gegenspieler Hughes teil und wurde dabei schwer verwundet. Nach der Rückkehr der SPHINX nach Frankreich wurde er zwei Jahre im Hafen von Brest eingesetzt, bis er im März 1785 auf der Fregatte VIGILANTE an einer Reise ins Nordmeer teilnahm. Von 1787 bis 1791 nahm Leissegues als Unterleutnant an Bord der MEDUSE an einer Forschungsexpedition im Indischen Ozean teil. Nach seiner Beförderung zum lieutenant de vaisseau wurde er 1791 Kommandant der Brigg FURET in eben diesen Gewässern.
Als 1793 der französische Konvent eine Expedition in die Karibik entsandte, um die dortigen Verhältnisse zugunsten der Revolution zu klären, bekam Leissegues, der im März 1793 zum capitaine de vaisseau befördert worden war, nicht nur das Kommando über die Fregatte PIQUE, sondern auch über einen kleinen Verband mit einer weiteren Fregatte, einer Korvette und sieben Truppentransportern. Als er 1794 nach beschwerlicher Reise endlich Guadeloupe erreichte, fand er dort bereits die Engländer vor. Entschlossen beschoss er deren Stellungen, setzte seine Truppe an Land und stellte die französische Kontrolle der Insel wieder her.
Sein Einsatz in der Karibik, der bis 1799 dauerte, brachte ihm 1796 die Beförderung zum Konteradmiral ein. Nach seiner Rückkehr nach Frankreich machte er im Auftrag des Direktoriums eine Inspektionsreise des Küstenabschnitts von San Malo nach Vlissingen und wurde im Anschluß daran zum Kommandant der Häfen von Ostende, Antwerpen und Vlissingen ernannt.

Seeschlacht.tk - Schlachten und Duelle zur See von 1775 bis 1815
  Die Seeschlacht vor Santo Domingo 1806 – Duckworth´ Action

Nach Einsätzen in der Karibik, am Ärmelkanal und in Antwerpen erhielt er 1803 das Kommando in Brest. Im Jahr 1805 bekam er den Auftrag, die französischen Truppen in Santo Domingo zu verstärken und dann den englischen Westindien-Handel anzugreifen. Gemeinsam mit seinem dienstjüngeren Kollegen Willaumez durchbrach Leissegues die englische Blockade vor Brest und erreichte die Insel Hispaniola (Santo Domingo) am 22. Januar 1806.
Dort wurde er am 6. Februar 1806 von einem englischen Geschwader unter Vizeadmiral John Thomas Duckworth gefunden. Duckworth, der ursprünglich ein ganz anderes Feindgeschwader verfolgt hatte, überraschte Leissegues, dessen bei der Überfahrt beschädigten Schiffe gerade überholt worden waren. Das aus fünf Linienschiffen bestehende französische Geschwader wurde von dem zahlenmäßig überlegenen britischen Verband vernichtend geschlagen. Drei französische Schiffe wurden von den Briten weggenommen. Zwei weitere wurden in Brand gesetzt - darunter Leissegues´ Flaggschiff IMPERIAL (130). Der Konteradmiral und die überlebende Besatzung konnten sich aber an Land retten.
Leissegues blieb zunächst in der Karibik und kehrte dann im Juni 1808 nach Frankreich zurück. Die Niederlage - obwohl offiziell als heroischer Widerstand gegen eine Übermacht gefeiert - schadete offensichtlich seiner Karriere. Weder erreichte er unter Napoleon den Rang des Vizeadmirals noch bekam er seinem Dienstalter angemessene Kommandos.
1809 übernahm Leissegues das Marinekommando in Venedig. 1811 wurde er Oberbefehlshaber auf den Ionischen Inseln und setzte seine Flagge auf der THEMIS. Auf Korfu harrte er bis zur Niederlage 1814 aus.
Leissegues erreichte am 8. Juli 1816 den Rang eines Vizeadmirals. Im Oktober 1817 zog er sich aus dem aktiven Dienst zurück.
Vizeadmiral Corentin-Urbain de Leissegues starb am 26. März 1832 in Paris.

Das verschollene Schiff

Das verschollene Schiff
von Wilder Perkins
Sprache: Deutsch
Broschiert - 283 Seiten - Goldmann
Erscheinungsdatum:2002

Leutnant Bartholomew Hoare ist der Sherlock Holmes der napoleonischen Ära. Mit dem Handicap einer versagenden Stimme, dafür aber mit einem messerscharfen Verstand ausgerüstet löst Hoare den Fall des verschwundenen Schiffes, während der Autor dem Leser einen wunderbaren Einblick in diese Ära gibt.

 British Napoleonic Ship-Of-The-Line

British Napoleonic Ship-Of-The-Line (New Vanguard)
von Angus Konstam, Tony Bryan
Sprache: Englisch
Taschenbuch - 48 Seiten - Osprey Publishing (UK)
Erscheinungsdatum: 1. November 2001


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