Chronologie der europäischen Seekriege 1793 bis 1815, Band 1, bis 1802
Chronologie der europäischen Seekriege 1793 - 1815
Band 1 : Von 1793 bis zum Frieden von Amiens 1802

von Thomas Siebe
Sprache: Deutsch Broschiert - 224 Seiten - BoD
ISBN 978-3-8423-2883-9 Erschienen: September 2010
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Napoleons gefallenen Göttinnen
SEESCHLACHT.TK - Das Buch

Napoleons gefallene Göttinnen
Die Geschichte der französischen MINERVE-Fregatten

von Thomas Siebe
Sprache: Deutsch Paperback - 349 Seiten - BoD
ISBN 978-3-8391-0218-3 Erscheinungsdatum: Mai 2009
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1807 : Die Eroberung der französischen Brigg-Korvette LYNX (16) durch englische Boote auf offener See


Von den Revolutions- und Koalitionskriegen zwischen 1793 und 1815 kennen die meisten nur die grossen Seeschlachten, einige wenige sind auch mit den bekannten und seinerzeit berühmten Schiffsduellen vertraut. Wenig bekannt ist dagegen, das Kriegsschiffe auch in einigen seltenen Fällen von Booten angegriffen wurden, meistens zum Zwecke des Enterns, ganz selten mit Kanonen wie das beim dänischen Angriff auf die AFRICA der Fall war.

Der Angriff auf ausgewachsene Kriegsschiffe durch Boote war freilich eine für die kleineren Wassergefährte höchst risikoreiche Unternehmung. Hohe Verluste bei erfolglosen Enterversuchen durch Boote gab es in der Royal Navy denn auch häufiger:
Am 14. Mai 1807 zum Beispiel kam es vor Nizza während einer Flaute zu einem katastrophaler Enterversuch einer kleinen französischen Bark durch zwei Boote von der SPARTAN (38 - Jahleel Brenton). Von den 70 Angreifern starben 26, nur 7 Männer blieben unverletzt, die Bark entkam nachher.

Am 12. Dezember 1808 versuchten vor Martinique drei Boote von der CIRCE (32 - Francis Augustus Collier) unter Leutnant Crooke die französische Brigg CYGNET (18) zu entern. Von den 68 Engländern kamen nur 12 Mann wieder zurück zum Schiff.

Berühmt – vor allem in den USA – wurde der Angriffsversuch englischer Boote auf die amerikanische GENERAL ARMSTRONG (9 - Samuel Chester Reid), die am 26. September 1814 in flachen Gewässern vor der Kapverden-Insel Faial ankerte: 34 Tote und über 90 Verwundete musste Kapitän Lloyd von der PLANTAGENET (74 - Robert Lloyd) später der Admiralität melden, obwohl das amerikanische Kaperschiff nur rund 90 Mann zur Verteidigung an Bord hatte.

Oft waren die angreifenden Boote aber auch erfolgreich, meistens, wenn sie ein ankerndes Handels-, seltener Kriegsschiff aus einem feindlichen Hafen entführten, das sogenannte cutting out. Ganz selten aber griffen englische Boote ausgewachsene feindliche Kriegsschiffe, die auch noch in Bewegung bzw. auf offener See waren, erfolgreich an. Von einem solchen Fall berichten die folgenden Zeilen:

Zum Tagesanbruch des 21. Januar 1807 kreuzte die englische 18-Pfünder-Fregatte GALATEA (32 – George Sayer) vor der südamerikanischen Küste vor Caracas (heute Venezuela), als man von der Mastspitze des Schiffes im Südosten Segel ausmachen konnte, die sich in Richtung La Guaira bewegten. Bald darauf, offenbar als Reaktion auf die Sichtung der Fregatte, änderte das fragliche Schiff seinen Kurs Richtung Barcelona.
Die GALATEA nahm die Verfolgung auf und konnte gegen Mittag erkennen, dass es sich bei dem flüchtenden Schiff höchstwahrscheinlich um eine französische Kriegsbrigg (brig-corvette) handelte, standardmäßig mit einer Besatzung von 160 Mann und bewaffnet mit 14 Vierundzwanzigpfünder-Nahkampfkanonen (Karronaden) sowie zwei Achtpfünder-Kanonen. Artilleristisch war der Franzose also kein Gegner für die weittragenden 18-Pfünder-Kanonen der GALATEA im Artilleriedeck geschweige denn für die 32-Pfünder-Karronaden an Deck der englischen Fregatte.

 Herrscherin der Meere

Herrscherin der Meere
von Frank Adam
Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe - 336 Seiten - Koehlers Verlagsges.
Erscheinungsdatum: August 1998
Millionen von Lesern verschlingen die Abenteuer von Hornblower, Bolitho und anderen Seehelden. Sie wollen wissen: Was ist Wirklichkeit, was ist Erfindung? Frank Adam ... liefert ein detailliertes Bild dieser Zeit. ... Lebendig und anschaulich Informationen u.a. über Ausbildung, Anwerbung und Bordleben der Offiziere und Mannschaften.

Als kaum zu bezwingender Gegner zeigte sich jedoch just zu diesem Zeitpunkt der schwache Wind, der die englische Fregatte schließlich bekalmte und damit vorläufig stilllegte. Für die fliehende französische 340-Tonnen-Brigg LYNX (16 - Jean-Mathieu Fargenel), Heimathafen Guadeloupe, war dieses Problem ein weit geringeres, denn das kleinere Schiff griff mangels Winddruck einfach auf die an Bord vorhandenen überdimensionalen Ruderstangen zurück und setzte seine Flucht auf klassische Art und Weise wie eine – wenn auch äußerst schwerfällige – Galeere fort. Der Kommandant der LYNX, Lieutenant de vaisseau Fargenel, konnte gegen 14:00 gerade noch die Mastspitzen seines Verfolgers sichten und sich deswegen schon in Sicherheit wiegen. Darüber war er sicherlich sehr erleichtert, denn obwohl er eine kleine Truppe von Soldaten an Bord hatte, die für La Guaira bestimmt waren, so hatte er doch ein unterbesetztes Schiff. Rund 60 Mann der Stammbesatzung waren nach einer langen Kreuz in der Karibik durch Krankheit oder als Prisencrews ausgefallen und so hatte Fargenel seine Crew auf Guadeloupe durch gepresste Männer, zumeist keine Seeleute, notdürftig ergänzen müssen. Die Sicherheit des nahenden Landes wirkte deswegen vermutlich beruhigend, verursachte aber wohl auch eine nachlassende Aufmerksamkeit der Franzosen.

Kapitän Sayer von der GALATEA hatte trotz der großen Distanz jedoch beobachten können, dass die LYNX ihre Toppsegel noch nicht entfaltet hatte und ging deswegen davon aus, das auch unter Land die Flaute anhielt. Und er war durchaus nicht bereit, die Brigg ziehen zu lassen und die Verfolgung aufzugeben.
So griff er zu einem kühnen Mittel, seine Absichten weiter zu verfolgen: Unbeobachtet von der schon fast entschwundenen Korvette ließ Sayer seine sechs Beiboote zu Wasser, platzierte 50 Seeleute, 20 Marines (Seesoldaten) und 5 Offiziere in ihnen und schickte die Ruderflottille unter dem Kommando von Leutnant William Coombe auf die Jagd nach dem ahnungslosen Flüchtling, der von unter Land aus die sich nähernden flachen Boote kaum würde sehen können.
Coombe, einer der wenigen Seeoffiziere, die auch mit einem Holzbein seetauglich geblieben waren, griff zu Beginn seiner Fahrt zu einer ganz besonderen Technik der Fortbewegung:
Er spannte seine Boote hintereinander, das leichteste an die Spitze, die schwersten Ruderboote nach hinten. Dabei nahm also die kurze Gig an der Spitze die lange Gig in Schlepp, der Kutter schleppte die Pinasse und die kleine Barkasse die große Barkasse (Ich gehe aber davon aus, das auch in den geschleppten Booten gerudert wurde :-)). Vorteil dieser Konstellation war sicher, dass man einander nicht aus den Augen verlor und die Flottille zusammen blieb.

Der Nachteil dieses Geflechts zeigte sich jedoch schon nach einer Stunde der Verfolgung, denn die Konstellation behinderte die Geschwindigkeit der Boote, so das Coombes Männer kaum Boden auf die fliehende Brigg gut machen konnten. Also löste der befehlshabende Leutnant gegen 15:00 die Schlepptaue und gab seinen Booten den Weg frei. Einzige Ausnahme von diesem Befehl war, immer auf gleicher Höhe oder hinter der Barkasse Coombes zu bleiben.

Nun näherten sich die englischen Boote tatsächlich sukzessive der französischen Brigg und waren gegen 18:00 nur noch rund 4 Seemeilen von ihr entfernt. Die hereinbrechende Dunkelheit zwang Coombe jedoch, nun doch sein schnellstes Boot nach vorn zu schicken, um den Feind trotz schwindenden Lichts im Auge zu behalten. Dieser Kundschafter sollte die anderen Boote mittels abgeblendeten Lichtsignalen aus einer Laterne zum Gegner zu lotsen: Masters Mate John Green als Kommandant der großen Gig bekam diese Aufgabe übertragen.

Das Manöver klappte hervorragend und gegen 20:30 hatten sich Coombe und seine Boote tatsächlich auf Musketenschuss-Distanz an den Gegner herangepirscht. Während Coombe auf ein oder zwei Nachzügler wartete, stieß Green zu ihm und gab dem Leutnant einen Bericht von der militärischen Stärke des Gegners, die offensichtlich aber keine Überraschung mehr darstellte. Nach rund 8 Stunden des Ruderns war es nun soweit, das Ziel greifbar nah.


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Nach 10 Minuten waren dann alle Boote mit Ausnahme der kleinen Gig (5 Mann Besatzung) versammelt und der Angriff konnte starten.
Coombe beschloss, die Brigg auf beiden Seiten zu attackieren, um sie zu entern. Der Kutter und eine der Barkassen sollten auf der Backbordseite zuschlagen und die andere Barkasse, die Pinasse und die große Gig sollten den Sturmangriff auf der Steuerbordseite wagen.

Gegen 20:50 hatten die Boote ihre Ausgangspositionen erreicht und Coombe war mit seinem Boot bis auf Pistolenschußdistanz vorgestoßen. Nicht unbedeutend und höchst unangenehm für das Vorhaben aber war die Entwicklung der Windverhältnisse. Gerade um diese Zeit herum war nämlich eine leichte Brise aufgekommen, die die bis dahin träge rudernde Korvette auf rund zwei Knoten beschleunigte und den Vorstoss der englischen Bootsflottille erschweren sollte. Es blieb aber keine Möglichkeit mehr, umzudisponieren.

Bevor Coombe angriff, rief der englischen Befehlshaber die LYNX zweimal an, was sowohl als Signal für seine Männer in den anderen Booten als auch als Gepflogenheit im Sinne militärischer Konvention bzw. Fairness gedacht war.
Dann aber stießen die Briten drei Hurras aus und legten sich mit ihren Booten längseits der LYNX. Weil die Boote ihre Position zwischen den langen Riemen der sich inzwischen recht flott bewegenden Brigg nicht sofort fanden, dauerte das Manöver freilich rund 5 Minuten und gab den überraschten Franzosen Gelegenheit, doch noch Abwehrmassnahmen zu treffen. Kartätschen und Musketenfeuer von der LYNX forderte sofort Opfer unter den Angreifern, die Boote hatten Probleme, sich an der Seite der Korvette zu halten und der erste Angriffsversuch wurde zunächst zurückgeschlagen.

Auch Coombe wurde an der Hüfte verwundet, was ihn jedoch nicht davon abhielt, umgehend einen zweiten Angriffsversuch zu starten, dem allerdings auch kein grösserer Erfolg beschieden war. Wieder mussten die Briten dem Beschuss aus einigen Vierundzwanzigpfündern, aus Musketen und Pistolen weichen.

Die Flottille fiel nun hinter das Heck der LYNX zurück, was immerhin einen gewissen Feuerschutz bot und hielt ein konstantes Feuer aus ihren leichten Waffen aufrecht, welches sich notgedrungen auf das Heck des Schiffes konzentrierte. Mit zunehmender Dauer vertrieb der Beschuss aber die Gegner vom Achterdeck der Brigg.
Nach einigen Minuten intensiven Feuergefechts startete Coombe dann seinen dritten Enterversuch und liess seine Boote erneut längseits gehen. Ein äusserst blutiges Ringen entspann sich nun, in dessen Verlauf der Kommandant der englischen Pinasse, Leutnant Henry Walker, zu diesem Zeitpunkt bereits zweimal verwundet, seine dritte tödliche Wunde erlitt.

Nach fünf Minuten verbissenen Kampfes gelang es den Briten endlich, an Deck der Brigg Fuss zu fassen und ihre todesmutigen Gegner über das Deck, in die Takelage und in die Niedergänge zu zerstreuen. Einige musste man sogar bis auf den Bugspriet treiben, bevor sie die Waffen streckten.

French Warship Crews 1792-1805: From the French Revolution to Trafalgar (Warrior)

French Warship Crews 1792-1805: From the French Revolution to Trafalgar (Warrior)
von Terry Crowdy, Steve Noon (Illustrationen)
Sprache: Englisch
Taschenbuch - 64 Seiten - Osprey Publishing (UK)
Erscheinungsdatum:Juni 2005

Dieses Buch gibt einen detaillierten und autentischen Einblick in das Leben und Arbeiten französischer Kriegsschiffsbesatzungen von Beginn der Revolution bis zur Schlacht von Trafalgar. Beschrieben werden u.a. die Rekrutierung, die Zusammensetzung der Crews, die diversen Pflichten, die Lebensbedingungen oder die Rollen der Männer im Gefecht.

Nach 15 Minuten eines ebenso blutigen wie denkwürdigen Nahkampfes war die LYNX dann in der Hand der Angreifer. Dies muss gegen 21:15 gewesen sein.

Die Verluste waren auf beiden Seiten gross:
Die Männer von der GALATEA hatten unter ihren 65 Angreifern 9 Tote und 22 Verwundete, die Franzosen bei einer Crew von 160 Mann 14 Tote und 20 Verwundete.
Als Folge der damaligen Führungsphilosophie, wonach die Offiziere in vorderster Front kämpften, waren alle Offiziere auf beiden Seiten verwundet oder gar getötet worden, inklusive des französischen Kommandanten, der später offenbar seinen Verletzungen erlag.
Man kann also kaum jemandem aus dem Stab einen Vorwurf machen, bei der Verteidigung etwas versäumt zu haben. Die mangelnde Vorsicht vor der englischen Attacke dagegen wird möglicherweise von der französischen Marine gerügt worden sein.

Die Entscheidung zugunsten der Enterer aber war offensichtlich einerseits durch den Angriff von zwei Seiten und andererseits durch die erstaunliche Treffsicherheit ihrer Schützen gefallen, während es den Franzosen während der Attacke wohl nicht gelungen war, eine echte Feuerlinie aufzubauen.

Der Überraschungseffekt hatte jedenfalls dazu geführt, das trotz der zunächst erfolgreichen Abwehr einer wohl kleineren Gruppe der LYNX eine tatsächlich konzertierte Verteidigung aller französischen Kräfte nicht zustande kam. Man kann diese Vermutung aus der Tatsache indizieren, das den Briten das Signalbuch der LYNX in die Hände fiel, das jeder Kommandant oder Offizier im Angesicht eines möglichen Verlustes seines Schiffes sofort mit Bleiplatten beschwert ins Meer geworfen hätte, wenn ihm nur die Zeit dazu geblieben wäre.

Coombe ließ die Verwundeten unter Deck bringen und die Toten mehr oder weniger feierlich über Bord rutschen. Ihn musste nun die Sorge plagen, wie er mit 50 mehr oder weniger einsatzfähigen und müden Männern mehr als 120 Franzosen so gefangen hielt, das diese sich das Schiff nicht zurück erobern konnten.
Durch eine leichte Brise war die LYNX nunmehr aber - Glück für Coombe - in der Lage, die langen Ruder einzubringen, die englischen Boote in Schlepp zu nehmen und auf die See hinaus zu kreuzen, wobei sie durch Lichtsignale Kontakt mit der GALATEA suchte.

Die Verfolgung der LYNX hatte Fregatte und Beiboote jedoch so weit auseinander gebracht, das die GALATEA die Lichter erst gegen 2:00 am Morgen des 22. Januar 1807 wahrnehmen konnte. Um 5:00 konnte dann Kapitän Sayer endlich das Resultat seines Entschlusses, eine französische brig-corvette durch Beiboote verfolgen zu lassen, in ganzer Grösse und Pracht betrachten.

Die eroberte Brigg war erst zwei Jahre alt und wurde von der Royal Navy übernommen. Als HEUREUX (16) segelte sie von nun an in der englischen Flotte. Erster Kommandant war ihr Eroberer, der am 23. April 1807 zum Commander beförderte William Coombe.
Coombes Kommando endete jedoch am 28. November 1808 mit einem Schlag, als er versuchte, mittels einer ähnlichen Bootsattacke einen kleinen Schoner aus dem Hafen von Mahaut (Insel Guadeloupe) herauszuholen: Eine 24-Pfünder-Kugel traf den Commander in die linke Seite, als dieser gerade befahl, den festgefahrenen Schoner zu verbrennen, und tötete ihn auf der Stelle. Coombe blieb der einzige Verlust des am Ende nur halbwegs erfolgreichen Unternehmens.

 

Copyright © 2008 by Pellewserbe, T. Coladores


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