The Oxford History of the British Empire The Eighteenth Century

The Oxford History of the British Empire. The Eighteenth Century
von P. J. Marshall
Sprache: Englisch
Gebunden- 800 Seiten - Oxford University Press
Erscheinungsdatum: Mai 1998
Volume II of the Oxford History of the British Empire examines the history of British worldwide expansion
from the Glorious Revolution of 1689 to the end of the Napoleonic Wars,
a crucial phase in the creation of the modern British Empire.
This is the age of General Wolfe, Clive of India, and Captain Cook.

Chronologie der europäischen Seekriege 1793 bis 1815, Band 1, bis 1802
Chronologie der europäischen Seekriege 1793 - 1815
Band 1 : Von 1793 bis zum Frieden von Amiens 1802

von Thomas Siebe
Sprache: Deutsch Broschiert - 224 Seiten - BoD
ISBN 978-3-8423-2883-9 Erschienen: September 2010
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Admiral Sir Richard Onslow

Admiral Sir Richard Onslow

* 23. Juni 1741            † 27. Dezember 1817

Richard Onslow wurde am 23. Juni 1741 als zweiter Sohn des damals ziemlich bekannten Politikers und Parlamentariers Richard Onslow geboren.
Der kleine Richard Onslow ging, wie damals üblich, schon im Knabenalter als captains steward zur Royal Navy. Anhand dieses "Schnupperkurses" erwies sich, das er begabt genug war, um eine Offizierslaufbahn bei der Marine einzuschlagen. Über seine Fähnrichszeit ist mir aber leider nichts bekannt.
Onslow machte, ob durch den Siebenjährigen Krieg (1756 - 1763) oder durch gute Beziehungen, eine recht schnelle Karriere: Am 17. Dezember 1758 wurde Richard Onslow in recht jungen Jahren zum Leutnant befördert.
Bereits am 11. Februar 1761 erreichte er den Rang eines Commanders und führte als erstes Kommando die Sloop MARTIN (14).
Seine Ernennung zum Kapitän zur See am 14. April 1762 im Alter von nur 20 Jahren ist ebenfalls als ungemein schnelle Beförderung zu betrachten, wobei die Beziehungen seines Vaters sicherlich nicht ohne Nutzen waren. Onslow kommandierte die HUMBER (44) im baltischen Konvoi, doch am 16. September 1762 strandete das Schiff neben einigen anderen Schiffen auf der Haysborough Sandbank und ging verloren.
Onslow wechselte bis zum Ende des Krieges 1763 in das Kommando einer Fregatte.
1766 wurde er Kommandant der Fregatte AQUILLON (28), mit der er vor der Küste von Guinea und im Mittelmeer diente. 1770 kehrte Onslow nach England zurück.
1771 führte Onslow in der Karibik die Fregatte DIANA (32) unter Sir George Rodney.
Am 2. Juni 1773 heiratet Onslow Anne Michell und hatte mit ihr 4 Töchter und 3 Söhne. Ihre Tochter Frances machte die Onslowes 1800 zu Schwiegereltern von Admiral Sir Hyde Parker (1739 - 16.03.1807)

Thomas Sturges Jackson - Logs of the great seafights


Richard Onslow bekam erst 1777, mit Ausbruch des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges (1776 - 1803) sein nächstes Kommando: Im April dieses Jahres verließ er mit der ST. ALBANS (64) England und erreichte im Juni 1777 seine Station vor New York, in der Flotte von Admiral Howe.
1778 war er im Geschwader von Kommodore Hotham bei der Eroberung und Verteidigung Barbudas (Karibik) dabei und zeichnete sich aus.
1779 kehrte er mit der ST. ALBANS nach England zurück und übernahm dort das Kommando des Linienschiffs BELLONA (74) in der Kanalflotte unter Admiral Sir Charles Hardy. Im Juli desselben Jahres gelang Hardy und seinen Schiffen die Aufbringung eines größeren feindlichen Handelskonvois und damit der Gewinn einer größeren Menge Prisengeldes für den Admiral und seine Kapitäne.
Am 30. Dezember 1780 gelang Onslow im englischen Kanal die Eroberung des kleinen holländischen Linienschiffes PRINSES CAROLINA (54).
Im April 1781 gehörte die BELLONA zur Flotte Admiral Darbys, die das von den Spaniern bedrängte Gibraltar mit Nachschub versorgte.
Im September 1782 segelte Onslow in Admiral Howes Flotte, als der englische Admiral die Blockade Gibraltars durchbrach. Auch in das anschließende Gefecht vor Kap Spartel am 20. Oktober 1782 war die BELLONA involviert : Die Vorhut einer französisch-spanischen Flotte unter Admiral Cordoba traf in einem 18-stündigen Gefecht auf die Nachhut der Flotte von Admiral Howe.
Nach dem Ende des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges 1783 hatte Onslow sieben Jahre lang kein Kommando. Mit der englisch-spanischen Nootka-Krise 1790 bekam er dann das Linienschiff MAGNIFICENT (74), gab das Kommando aber mit dem Ende der Krise 1791 wieder ab.
Der Beginn des Krieges mit dem revolutionären Frankreich im Februar 1793 führte zu einer Beförderungswelle altgedienter Kapitäne. Auch Onslow wurde am 1. Februar 1793 zum Konteradmiral befördert. Am 4. Juni 1794 stieg er dann sogar zum Vizeadmiral auf.
Doch erst 1796 übernahm er wieder ein Kommando: Nachdem Onslow kurze Zeit Hafenadmiral von Plymouth war, avancierte er zum Zweitkommandierenden der Nordseeflotte unter Admiral Adam Duncan.

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Seit 1795 blockierten dessen Schiffe die Flotte der Batavischen Republik (Niederlande) vor dem Texel. Als diese am 8. Oktober 1797 auslief, wurde sie am 11. Oktober 1797 von der englischen Nordseeflotte vor Camperdown (Camperduin) gestellt. Onslows Geschwader, angeführt von seinem Flaggschiff MONARCH (74), kämpfte in weniger als einer Stunde die Nachhut des Gegners nieder und kam dann Duncan im Zentrum der Schlacht zur Hilfe. Dieser Umstand entschied den Kampf zugunsten der Engländer, die die Holländer vernichtend schlugen.

Kanonen, Karronaden, Chaos - die Seeschlacht von Camperdown 1797

Onslow wurde für seinen Einsatz zum Baronet gemacht, bekam den Dank des Parlaments, die Ehrenbürgerschaft von London und einen Ehrensäbel im Werte von 100 Guineen.
Bis 1799 blieb er auf seinem Kommando in der Nordseeflotte.
Am 14. Februar 1799 wurde er zum Admiral befördert. 1814 wurde er auch noch zum Lieutenant-General der Royal Marines ernannt.
Admiral Sir Richard Onslow starb am 27. Dezember 1817.


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