Frankreichs Seekriege gegen England 1793-1815

Frankreichs Seekriege gegen England 1793-1815
von Dieter Wenzlik
Sprache: Deutsch
gebundene Ausgabe - 240 Seiten - VRZ Verlag
Erscheinungsdatum: Oktober 1999

Chronologie der europäischen Seekriege 1793 bis 1815, Band 1, bis 1802
Chronologie der europäischen Seekriege 1793 - 1815
Band 1 : Von 1793 bis zum Frieden von Amiens 1802

von Thomas Siebe
Sprache: Deutsch Broschiert - 224 Seiten - BoD
ISBN 978-3-8423-2883-9 Erschienen: September 2010
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 Seeschlacht.tk


Vizeadmiral Robert Plampin

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* 1762 in Exeter, England            † 14. Februar 1834 in Florenz, Italien

Robert Plampin, Jahrgang 1762, ging früh zur Royal Navy und kämpfte bereits als Fähnrich, später Leutnant im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg 1776 - 1783.
Mit dem Ausbruch des Krieges gegen Frankreich 1793 wurde er Leutnant auf der SYREN (32 - John Manley). Die SYREN war eines der Schiffe, die die Armee des Herzogs von York im selben Jahr nach Holland brachten.
Hier war Plampin als Kommandant eines Kanonenbootes an der Verteidigung von Willemstad beteiligt. Am 21. März 1793 nahm er an einem Angriff auf ein feindliches Lager auf dem Moordeich teil. Dabei fiel sein Vorgesetzter Leutnant J. Western und Plampin führte den Angriff erfolgreich zum Ende. Für diese Tat wurde er nicht nur vom Prinzen von Oranien mit einer Goldmedaille geehrt, Plampin wurde auch zum Commander befördert und bekam das Kommando über die Sloop TIME (18).
1795 avancierte Plampin zum post captain (Kapitän zur See) und führte zunächst die kleine Fregatte ARIADNE (24), ab 1798 dann die LOWESTOFFE (32).
Am 10. August 1801 verlor er jedoch in einem plötzlichen Wetterumschwung seine Fregatte in der Cayos-Passage vor Jamaika. Plampin wurde aber von jeder Schuld am Verlust der Fregatte freigesprochen.
Bis 1803 hatte er das Kommando über das 50-Kanonen-Schiff ANTELOPE (50) inne.
1805 bekam er das Kommando über das Linienschiff POWERFUL (74). Plampin gehörte mit seinem Schiff zum Cadiz-Geschwader von Vizeadmiral Duckworth, das Ende 1805 auf der Suche nach einem französischen Geschwader in den Atlantik lief. Weil Duckworth befürchtete, das von ihm verfolgte Geschwader von Willaumez könnte in den Indischen Ozean segeln, sandte er die POWERFUL als Verstärkung für den dort kommandierenden Konteradmiral Edward Pellew nach Calcutta. So kam es, dass Plampin die Seeschlacht vor Santo Domingo verpasste, als Duckworth eher zufällig die Schiffe von Konterdamiral Leissegues in der Karibik ausmachte.

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Plampin war aber auch im Indischen Ozean erfolgreich: Am 13. Juni 1806 fing die POWERFUL (74) vor Ceylon das bis dahin recht erfolgreiche französische Kaperschiff HENRIETTE (20) und am 9. Juli 1806 stellte er gemeinsam mit der Sloop RATTLESNAKE (16 - John Bastard) im gleichen Seegebiet das noch erfolgreichere französische Kaperschiff BELLONE (34 - Kapitän Jaques Peroud ).
Am 28. November 1806 war die POWERFUL Teil des englischen Geschwaders, das unter Pellew erfolgreich den Hafen von Batavia angriff.
Krankheit zwang Plampin im folgenden Jahr, sein Kommando aufzugeben und nach England zurückzukehren.
Nach seiner Genesung führte Plampin das Linienschiff COURAGEUX (74) und nahm unter Strachan 1809 an der Walcheren-Expedition, einer großangelegten Landung der Briten in Holland, teil.
1810 wechselte er auf die GIBRALTAR (80), 1811 auf die ROYAL SOVEREIGN (100).
1812 wurde er Kommandant der OCEAN (98) im Mittelmeergeschwader unter Vizeadmiral Pellew, der bis zum Ende des Krieges Toulon blockierte.
1815 wurde Plampin im Rahmen einer allgemeinen Beförderung zum Konteradmiral erhoben. Obwohl er inzwischen sehr wohlhabend war, blieb Plampin im aktiven Dienst.
Im Februar 1817 wurde der Admiral Oberkommandierender am Kap der Guten Hoffnung, ein Kommandobereich, der auch das Gefängnis von Napoleon Bonaparte, die Insel St. Helena, einschloss. 1820 holte Plampin dort seine Flagge nieder.
Von 1824 bis 1827 wurde er Oberkommandierender der Marine in Irland.
1825 wurde Robert Plampin zum Vizeadmiral befördert.
Vizeadmiral Robert Plampin starb am 14. Februar 1834 in Florenz.

Quelle: Nachruf in "The Gentleman's Magazin", Juni 1834, S. 655 - 656


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