Chronologie der europäischen Seekriege 1793 bis 1815, Band 1, bis 1802
Chronologie der europäischen Seekriege 1793 - 1815
Band 1 : Von 1793 bis zum Frieden von Amiens 1802

von Thomas Siebe
Sprache: Deutsch Broschiert - 224 Seiten - BoD
ISBN 978-3-8423-2883-9 Erschienen: September 2010
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A Thirst for Glory: Life of Admiral Sir Sidney Smith

A Thirst for Glory: Life of Admiral Sir Sidney Smith
von Tom Pocock
Sprache: Englisch
Taschenbuch - 276 Seiten - Pimlico
Erscheinungsdatum:1998

Admiral Sir Sidney Smith hielt sich für einen zweiten Nelson...
und war tatsächlich eine Art James Bond der napoleonischen Zeit.


Jean Bon Saint-Andre

Jean Bon Saint-André

* 25. Februar 1749 im Montauban            † 10. Dezember 1813 in Mainz

Jean Bon Saint-Andre wurde als Andre Jeanbon am 25. Februar 1749 in Montauban (Department Tarn-et-Garonne) als Sohn eines Handwerkers geboren. Obwohl aus protestantischer Familie genoß er von 1759 bis 1765 eine Ausbildung im Jesuitenkolleg in Marseille. Von 1765 bis 1766 absolvierte Jeanbon dann eine Steuermannsausbildung in Bordeaux , schlug eine Offizierskarriere in der Handelsschiffahrt ein und erreichte das Kapitänspatent.
1771 entging Jeanbon bei einem Schiffbruch nur knapp dem Tod. Möglicherweise veranlasste dieses Erlebnis ihn, von 1771 bis 1773 in Lausanne evangelische Theologie zu studieren. Wohl als sichtbares Zeichen der radikalen Änderung seines Lebens nahm Andre Jeanbon seinen neuen Namen an.
Von 1773 bis 1783 wirkte Saint-Andre dann als Pfarrer zunächst in Castres, von 1788 bis 1790 dann in seinem Geburtsort.
Seine Sympathie für die französische Revolution machte ihn zunächst zum Präsidenten des örtlichen Jacobinerklubs. Im September 1792 wurde er Deputierter im Nationalkonvent. Dort gehörte Saint-Andre zum sogenannten "Berg", den linkssitzenden Abgeordneten (Montagnards), zu denen auch Robespierre gehörte und dessen Anhänger Saint-Andre schließlich wurde.
Am 11. Juli 1793 wurde Saint-Andre dann Präsident des Nationalkonvents, wurde in diesem Amt aber schon am 25. Juli 1793 von George Danton abgelöst. Gleichzeitig aber wurde Saint-Andre Mitglied im sogenannten Wohlfahrtsausschuss. Er erhielt den Auftrag, ausgestattet mit praktisch unbegrenzten Kompetenzen, die Streitkräfte und militärische Infrastruktur im Osten des Landes zu inspizieren und zu verbessern. Diese Aufgabe umfasste auch den Schiffbau. Von September 1793 bis Januar 1794 kümmerte er sich um die Reorganisation der von politischen Säuberungen betroffenen Flotte in Brest.
Ebenfalls verantwortlich war Saint-Andre für den Einsatz der Brester Flotte im Atlantik im Mai / Juni 1794. In Frankreich war die Versorgungslage so schlecht wie nie zuvor, Hungerunruhen und Aufstände erschütterten das Land. Deswegen war die Regierung abhängig von der Ankunft eines großen Schiffskonvois aus Nordamerika. Saint-Andre, faktisch der Oberkommandierende, und Konteradmiral Villaret-Joyeuse hatten den Auftrag, den Konvoi vor dem Zugriff der Engländer zu bewahren. Dies führte vom 28. Mai bis 1. Juni zur berühmten mehrtägigen Seeschlacht des Glorious First of June, in der die Franzosen zwar dem englischen Admiral Howe unterlagen, doch die Ankunft des Konvois in Frankreich sicher stellen konnten.

 Glorious First of June - Schlacht vor Ushant

Von Juli 1794 bis März 1795 war Saint-Andre mit Missionen im Süden Frankreichs betraut, was ihm als Parteigänger des im Juli gestürzten und hingerichteten Maximilian Robespierre vermutlich das Leben rettete. Saint-Andre wurde zwar am 28. Mai 1795 verhaftet, doch schon am 26. Oktober 1795 aufgrund einer Amnestie wieder freigelassen.
1798 wurde Saint-Andre Konsul in Algier. Bei einer diplomatischen Mission in Smyrna im selben Jahr wurde er festgesetzt und blieb bis 1801 in türkischer Gefangenschaft.
1801 wurde Saint-Andre dann Generalkommissar der linksrheinischen Departments und Präfekt von Mainz ("Schinkenandres"), wo er nachhaltig wirkte. In Mainz starb der von Kaiser Napoleon zum Baron gemachte Jean Bon Saint-Andre dann auch am 10. Dezember 1813 während einer Typhus-Epidemie.


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