Chronologie der europäischen Seekriege 1793 bis 1815, Band 1, bis 1802
Chronologie der europäischen Seekriege 1793 - 1815
Band 1 : Von 1793 bis zum Frieden von Amiens 1802

von Thomas Siebe
Sprache: Deutsch Broschiert - 224 Seiten - BoD
ISBN 978-3-8423-2883-9 Erschienen: September 2010
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 Fleet Battle and Blockade: The French Revolutionary War 1793-1797

Fleet Battle and Blockade: The French Revolutionary War 1793-1797
von Robert Gardiner
Sprache: Englisch
Taschenbuch - Mercury Books London - 192 Seiten - Format 28,6 x 24,4 x 1,8 cm
Erscheinungsdatum: März 2006
Mit über 300 zeitgenössischen Bildern und Illustrationen, z.T. noch nie zuvor publiziert.

Konteradmiral Sir Michael Seymour

Konteradmiral Sir Michael Seymour

* 8. November 1768 in Palace, Irland            † 9. Juli 1834 in Rio de Janeiro, Argentinien

Michael Seymour wurde am 8. November 1768 in Palace bei Limerick geboren. Er stammt aus einer Familie mit Marine- und Schiffbautradition. Zwei seiner Cousins und sein Bruder Leutnant Richard Seymour († 1806) waren in der Navy, sein Sohn Michael (1802-1887) sollte es später bis zum Admiral bringen.
Im November 1780 wurde er Midshipman auf der Sloop MERLIN unter Commander James Luttrell. Als Luttrell das Kommando über die PORTLAND (50) bekam, folgte ihm Seymour. Danach diente der Fähnrich auf der MEDIATOR (44), schließlich auf der GANGES (74).
Nach dem Frieden 1783 verließ Seymour die GANGES und fuhr auf diversen Schiffen. Am 1. November 1790 , zu dieser Zeit auf der MAGNIFICENT (74), wurde Seymour zum Leutnant befördert. 1794 war er fünfter Leutnant auf dem Linienschiff MARLBOROUGH (74 - George Berkely) und nahm an der mehrtägigen Schlacht des Glorious First of June teil, in der er am 1. Juni 1794 seinen linken Arm verlor.

  Der Glorious First of June, Seeschlacht vor Ushant vom 28. Mai bis 1. Juni 1794

1795 erreichte er den Rang eines Commanders. 1798 treffen wir Seymour als Kommandant des Feuerschiffes SPITFIRE (16) im englischen Kanal, wo er neben der Erfüllung von Versorgungsaufgaben für die Kanalflotte fleissig Jagd auf Prisen machte. Am 27. und 28 Dezember 1798 eroberte die SPITFIRE die SYBILLE aus Dartmouth zurück, nachdem ein französischer Kaper sie weggenommen hatte. Auch die ehemalige englische WILDING (14), die Truppenbedarf an Bord hatte, fiel der SPITFIRE in die Hände und brachte viel Prisengeld. Und am 31. März 1799 lächelte Seymour erneut das Prisenglück, als er die RESOLUE (14) aus St. Malo erobern konnte.

Napoleons gefallenen Göttinnen
SEESCHLACHT.TK - Das Buch

Napoleons gefallene Göttinnen
Die Geschichte der französischen MINERVE-Fregatten

von Thomas Siebe
Sprache: Deutsch Paperback - 349 Seiten - BoD
ISBN 978-3-8391-0218-3 Erscheinungsdatum: Mai 2009
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Auch im Jahre 1800 sammelte die SPITFIRE weitere kleine Prisen vor der französischen Küste ein. Am 11. August 1800 wurde Michael Seymour dann zum Kapitän zur See befördert und verließ die SPITFIRE.
Wir finden ihn im Jahre 1803 in einem vorübergehenden Kommando auf dem Linienschiff VILLE DE PARIS (110).
1807 kommandierte Seymour dann die 1799 vom Stapel gelaufene und mit 18-Pfünder-Kanonen ausgerüstete Fregatte AMETHYST (36), mit der er die größten militärische Erfolge seiner Karriere erringen sollte:
Am 10. Oktober 1808 eroberte Seymour nach dramatischer Jagd und blutigem Gefecht die französische 40-Kanonen-Fregatte THETIS unter dem Kommando von Kapitän Jacques Pinsum, der im Kampf fiel. Weil aber das englische Linienschiff TRIUMPH (74 - Thomas Hardy) und die Fregatte SHANNON (38) am Ende hinzukamen, wurde der Erfolg nur zum Teil Seymour zugerechnet.
Am 5. April 1809 geriet die AMETHYST dann in ein Gefecht mit der gerade 1808 von Stapel gelaufenen französischen Fregatte NIEMEN (40 - Jean Henry Dupotet) und ging als glänzende Siegerin daraus hervor.

Seymour und die AMETHYST- Teil 2: Duell mit der NIEMEN
Zum Gefecht siehe hier
Seymour wurde wegen dieses Sieges zum Baronet gemacht und bekam - eine besondere Ehre - das Kommando über die in die britische Navy übernommene NIEMEN. Die AMETHYST wurde später für ihren Einsatz mit der Navy-Medaille ausgezeichnet.
1812 wurde Sir Michael Seymour Kommandant des Linienschiffs HANNIBAL (74). Am 26. März 1814, nur einen knappen Monat vor der Abdankung Kaiser Napoleons, eroberte er noch die französischen Fregatte SULTANE (40 - Georges Dupetit-Thouars), die er vor Cherboug stellen konnte {Siehe auch hier}.
Sir Michael Seymour stieg im Verlaufe seiner Marinekarriere noch bis zum Konteradmiral auf und hatte das Kommando über die südamerikanische Station, als er 1834 in Rio starb.

 The Real Hornblower: The Life and Times of Admiral Sir James Gordon, GCB

The Real Hornblower: The Life and Times of Admiral Sir James Gordon, GCB
von Bryan Perret
Sprache: Englisch
Gebundene Ausgabe - 168 Seiten - Naval Institute Press
Erscheinungsdatum: Mai 2000

Der Autor schildert fast ohne zeitliche Lücken das Leben des Admiral Sir James Gordon vor dem Hintergrund von C.S. Foresters berühmter Romanfigur Horatio Hornblower. Perret zeichnete aus den Quellen - Zeitungsartikel, Briefe, Logbücher und Gordons unveröffentlichten Autobiographie - ein präzises Bild des realen Hornblower.

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