Chronologie der europäischen Seekriege 1793 bis 1815, Band 1, bis 1802
Chronologie der europäischen Seekriege 1793 - 1815
Band 1 : Von 1793 bis zum Frieden von Amiens 1802

von Thomas Siebe
Sprache: Deutsch Broschiert - 224 Seiten - BoD
ISBN 978-3-8423-2883-9 Erschienen: September 2010
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Leutnant Hornblower
von C.S. Forester
Sprache: Deutsch
Broschiert - 283 Seiten - Ullstein Tb
Erscheinungsdatum: 2004
Einer der Klassiker der marinehistorischen Romane

Der eisige Schlaf

Der eisige Schlaf. Das Schicksal der Franklin-Expedition.
von Owen Beattie
Sprache: Deutsch
Broschiert - 175 Seiten - Piper Verlag - 7. Auflage
Erscheinungsdatum: Mai 1998

Die Expedition des Polarforschers John Franklin, die 1845 auf der Suche nach der Nordwestpassage aufbrach, endete in einer rätselhaften Katastrophe: Keiner kam zurück. Was war geschehen ?


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Vizeadmiral Sir Richard Strachan

* 1760 - 1828 †

Laufbahn

Sir Richard Strachan, geboren 1760 in Edinburgh als Sohn von Sir John Strachan und sechster Baron seiner Linie, entstammte einem alten schottischen Adelsgeschlecht und machte Karriere in der britischen Navy während der Seekriege gegen das revolutionäre, später napoleonische Frankreich. Als Kommandierender zog er sich den Spitznamen Mad Dick zu.

Strachan trat - wie es üblich war - bereits sehr jung als Fähnrich in die britische Navy ein, war Leutnant während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges und erreichte 1783 den Rang eines Commander, im selben Jahr den eines Kapitäns zur See.
1794 wurde Strachan Kommandant der 36-Kanonen-Fregatte CONCORDE (36), mit der er am 23. April 1794 im Geschwader von Kommodore Sir John B. Warren an der siegreichen Fregattenschlacht vor der Isle de Bas teilnahm.
Von 1796 bis 1799 führte er die DIAMOND (38), bis er im Februar 1799 Kapitän des Linienschiffes CAPTAIN (74) wurde.
Am 18. Juni 1799 stellte und eroberte er gemeinsam mit den Schiffen CENTAUR (74 - John Markham) und BELLONA (74 - Sir Thomas Bouldon Thompson) vor Toulon ein französische Geschwader unter Kommodore Perree, bestehend aus den französischen Fregatten JUNON (38 - H. Pourquier), COURAGEUSE (36 - Buille) und ALCESTE (36 - J.-B. Barre) sowie die Briggs SALAMINE und ALERTE.

Das letzte Gefecht der GLORIOSO

Im November 1799 gelang es ihm, die Besatzung des gestrandeten und sinkenden Linienschiffes MARLBOROUGH zu retten. Im Januar 1801 wäre Strachan vor Ushant beinahe selbst den Seemannstod gestorben, als er mit seinem Schiff auf einen Felsen lief und dem Sinken nahe nur mit der Hilfe anderer Schiffe gerade noch die englische Küste erreichte.
Noch im selben Jahr - 1801 - wurde Strachan Kapitän der DONEGAL (80) und segelte in der Kanalflotte und der Mittelmeerflotte.
Anfang 1805 wechselte er als Kommodore eines Linienschiffgeschwaders auf die CAESAR (80) und führte eine der Kampfgruppen, die das "unsichtbare Geschwader" des Konteradmirals Allemand - im Juli 1805 aus Rochefort ausgebrochen - suchten. Strachan fand zwar Allemand nicht, dafür aber am 4. November 1805 die vor Trafalgar entkommenen vier Linienschiffe des Konteradmirals Dumanoir.
In der folgenden Schlacht vor Kap Ortegal errang der schottische Kommodore den glänzendsten Sieg seiner Karriere und eroberte alle vier französischen Schlachtschiffe. Dafür wurde er später Ritter des Bath-Ordens und Ehrenbürger der Stadt London.
Im November 1805 - also im selben Monat, jedoch noch bevor sein Sieg bei der Admiralität bekannt war - wurde Sir Richard Strachan zum Konteradmiral befördert.
Er hatte in den folgenden Jahren Kommandos vor der amerikanischen Küste, im Kanal und im Mittelmeer inne.
1809 war Sir Richard Strachan neben Chatham einer der Oberbefehlshaber bei der am Ende gescheiterten Walcheren-Expedition, einer Landung britischer Truppen an der holländischen Küste.
Trotz des Desasters wurde er 1811 zum Vizeadmiral befördert. Sir Richard Strachan starb 1828.


 Trafalgar Der Kurs der PHOENIX - Entscheidung vor Kap Ortegal

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