Chronologie der europäischen Seekriege 1793 bis 1815, Band 1, bis 1802
Chronologie der europäischen Seekriege 1793 - 1815
Band 1 : Von 1793 bis zum Frieden von Amiens 1802

von Thomas Siebe
Sprache: Deutsch Broschiert - 224 Seiten - BoD
ISBN 978-3-8423-2883-9 Erschienen: September 2010
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seeschlacht.tk

The Naval War of 1812
von Theodore Roosevelt
Sprache: Englisch
Format: Taschenbuch - 238 Seiten - Verlag: Kessinger Publishing Co.
Erschienen Juni 2004
Ein Reprint des Klassikers von Theodore Roosevelt
zum Zweiten Amerikanische Unabhängigkeitskrieg mit Fokus auf den Seekrieg.

The Naval War of 1812 von Theodore Roosevelt

Chronik des Krieges von 1812



19. November 1794  Jay´s Treaty : Der Handelsvertrag von London zwischen England und der USA ist einseitig zugunsten der Briten und geht besonders auch auf Kosten Frankreichs. Jay´s Treaty führt später nicht nur zum Quasi War zwischen den USA und Frankreich, sondern hat auch Langzeitfolgen für den Krieg von 1812, weil die tatsächlichen Konflikte über Staatsbürgerschaft und staatliche Souveränität zwischen beiden Staaten nicht gelöst werden.

21. November 1806 Die durch das Berliner Dekret von Napoleon verhängte französische Kontinentalsperre stört den wachsenden amerikanischen Überseehandel empfindlich.

31. Dezember 1806 Der Monroe-Pinkney Treaty zwischen den USA und England soll das Pressen amerikanischer Seeleute für die englische Navy unterbinden. Doch Präsident Thomas Jefferson legt den Ende 1806 unterschriebenen Vertrag gar nicht erst dem Senat vor, der Vertrag läßt den Briten zu viele Schlupflöcher, um die Praxis des Pressens fortzusetzen.

26. Juni 1807 Das englische Linienschiff LEOPARD (50 - Humphreys) bringt wenige Meilen vor Cape Henry (amerikanische Ostküste) die amerikanische Fregatte CHESAPEAKE (38 - Kommodore Barron) auf, die eine geforderte Inspektion verweigert. Die Briten entern die Fregatte nach kurzem Feuergefecht. Grund: An Bord befinden sich englische Deserteure, nun in amerikanischen Diensten. Noch kommt es von Seiten der USA "nur" zu diplomatischen Konsequenzen und einem wirkungslosen Embargo (Thomas Jeffersons Embargo Act) gegen England. 1812 werden die englischen Kontrollen zum Kriegsgrund.

11. November 1807 England verhängt eine Wirtschaftsblockade über alle europäischen Festlandshäfen und trifft damit auch besonders den bereits von der französischen Kontinentalsperre (21. November 1806) geschädigten amerikanischen Überseehandel.

18. Dezember 1807 Der erste Embargo Act gegen England wird verabschiedet, Nachbesserungen folgen schon wenige Wochen später, weitere Versionen können die Wirkungslosigkeit des amerikanischen Embargos aber auch nicht ändern.

1. März 1809 Jeffersons Embargo Act wird annulliert. An seine Stelle tritt der ebenfalls wirtschaftlich wirkungslose Non-Intercourse Act, der nur noch das Anlaufen französischer und britischer Häfen betrifft. Ein Jahr später wird der Non-Intercourse Act durch den 2. Macon Bill (Nach dem Deligierten Nathaniel Macon) ersetzt.

4. März 1809 Amtseinführung von US- Präsident James Madison

30. September 1809 Der Vertrag von Fort Wayne , von William Henry Harrison aus einigen Indianerstämmen herausgehandelt, verschafft weissen Siedlern in Ohio und Michigan Siedlungsgebiete. führt aber auch zum späteren Krieg mit der Indianerallianz unter Tecumseh.

1. Mai 1810 Der sogenannten 2. Macon Bill an England und Frankreich. Diejenige Nation, die den Schiffen der USA zuerst unbehinderten Handel garantierten würde, sollte zum Vertragspartner werden, die andere Nation sollte boykottiert werden. Frankreich schlägt als erstes ein, England wird damit faktisch zum Gegner. Die Franzosen halten sich jedoch nicht an ihre Garantien und unter dem Strich erreichen die USA mit der Macon Bill nur eine weitere Eskalation.

4. Februar 1811 Die USA stellen jeglichen Handel mit England ein.

10. März 1811 Die gefälschten Henry-Briefe, von Präsident James Madison erworben, suggerieren einen englischen Versuch, die amerikanischen Neuengland-Staaten zum Anschluß an das englische Kanada zu bewegen. Die Affäre verschärft die Spannungen zwischen den Nationen.

11. Mai 1811 Englands Premier Spencer Perceval wird bei einem Attentat ermordet, ihm folgt als Premier Lord Liverpool.

16. Mai 1811 Versehentliches Feuergefecht mit Toten und Verwundeten vor Kap Henry (Ostküste USA) zwischen der amerikanischen Fregatte PRESIDENT (44 - Kommodore John Rodgers) und der englischen Sloop LITTLE BELT (20 - Arthur Batt Bingham)

7. November 1811 Schlacht von Tippecanoe zwischen US-Truppen und Miliz unter William Henry Harrison und der Indianer-Föderation unter Tecumsehs Bruder Tenskwatawa. Angeblich hätten die Briten Tecumseh mit Waffen unterstützt.

Thomas Sturges Jackson - Logs of the great seafights


1812 - Der Krieg beginnt

1. Juni 1812 Der amerikanische Präsident Madison empfiehlt dem Kongress die Kriegserklärung an Großbritannien

4. Juni 1812 Die Kriegserklärung wird vom amerikanischen Repräsentantenhaus mit 79:49 Stimmen angenommen

16. Juni 1812 In England kündigt Außenminister Lord Castlereagh das Ende der Blockade von 1807 an und öffnet damit die europäischen Häfen wieder für amerikanische Schiffe - zu spät.

18. Juni 1812 Die Kriegserklärung wird auch im Senat (Mit 19:13 Stimmen) angenommen. Präsident Madison unterzeichnet die Erklärung: Die USA erklären Großbritannien den Krieg.

23. Juni 1812 Die amerikanische Fregatte PRESIDENT (44 - John Rodgers) führt ein amerikanisches Geschwader bei der Verfolgung der englischen Fregatte BELVIDERA (36 - James Byron) an und feuert den ersten Schuß des Krieges von 1812 ab. Die BELVIDERA entkommt, doch das Gefecht verursacht auch die ersten Toten des Krieges.

2. Juli 1812 Bei Amherstburgh fällt den Briten mit dem amerikanischen Postboot CUYAHOGA die gesamte Korrespondenz von General William Hull in die Hände. Eine willkommene Lektüre für General Isaac Brocks Planungen.

12. Juli 1812 General William Hull beginnt seinen Vorstoß nach Kanada.

15. Juli 1812 Ein englisches Geschwader unter Kommodore Philip Vere Broke von der SHANNON (38) , bestehend aus der AFRICA (64), GUERRIERE (38), BELVIDERA (36) und AEOLUS (32), erobert vor Sandy Hook das erste amerikanische Kriegsschiff, die Brigg NAUTILUS (14).

16. Juli 1812 Erstes Scharmützel am Carnard-Fluß

17. Juli 1812 Die Briten erobern das strategisch wichtige Fort Mackinac (Mackinac Island) zwischen Michigan- und Huronsee
17. Juli 1812 Das englische Geschwader unter Kommodore Broke eröffnet eine dramatische, tagelange Jagd auf die amerikanische Fregatte CONSTITUTON (44 - Isaac Hull). Am Ende entkommt das amerikanische Kriegsschiff und wird den Briten mehr Schaden zufügen als jede andere Fregatte.

19. Juli 1812 Die Amerikaner schlagen bei Sacketts Harbor (Lake Ontario) einen englischen Angriff zurück

5. August 1812 Im Gefecht von Brownstown schlägt Tecumseh mit rund 40 Mann eine amerikanische Miliztruppe von 200 Mann unter Major Thomas Van Horne. Die Briten haben fast 50% Verluste.

9. August 1812 Totales Chaos und Inkompetenz während der ersten echten Schlacht, geschlagen bei Maguaga (Monguagon, Oakwood) zwischen 600 Amerikanern unter Lieutenant-Colonel James Miller und 215 Briten inc. Tecumsehs 70 Mann unter Major Adam Muir. Die britischen Truppen schießen versehentlich aufeinander, der amerikanische Befehlshaber verliert die Nerven und kann die günstige Situation nicht zum Sieg nützen.

13. August 1812 Die amerikanische Fregatte ESSEX (32 - David Porter) erobert die britische Sloop ALERT (18 - Thomas Lamb Poulden Laugharne).

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15. August 1812 Massaker vor Fort Dearborn, angerichtet von Potawatomi-Kriegern an aus dem Fort abziehenden amerikanischen Soldaten, Frauen und Kindern, kostet über 50 Tote und führt zu amerikanischen Überfällen auf Dörfer der Miamis am Mississinewa River, die dadurch wiederum auf Seiten der Briten in den Krieg eintreten.

16. August 1812 Die amerikanischen Truppen unter General William Hull müssen sich in Detroit ergeben

19. August 1812 Die amerikanische Fregatte CONSTITUTION (44) unter Isaac Hull erobert und vernichtet vor Nova Scotia die britische Fregatte GUERRIERE (38) unter dem Kommando von James Dacres.

20. August - 8. September 1812 Ein Waffenstillstand zwischen dem englischen Gouverneur Prevost und General Dearborn verschafft den Amerikanern Zeit, sich wieder zu sammeln.

12. September 1812 Der amerikanische General und spätere Präsident (1841) William Henry Harrison kann das von Tecumseh belagerte Fort Wayne befreien.

21. September 1812 Erfolgreicher amerikanischer Überfall auf den englischen Versorgungsstützpunkt Gananoque am St. Lawrence River .

9. Oktober 1812 Eine amerikanische Flottille von Booten unter Leutnant Jesse D. Elliot erobert vor Fort Erie die englischen Briggs CALEDONIA und DETROIT. Die DETROIT müssen die Amerikaner später verloren geben, doch die CALEDONIA leistet den Amerikanern noch gute Dienste.

13. Oktober 1812  Bis dahin grösste Schlacht (6000 Amerikaner gegen 1200 Briten) bei Queenston Heights an den Ufern des Niagara River. Der amerikanische Landungsversuch am kanadischen Ufer unter Stephen van Rensselaer wird zurückgeschlagen. Der große englische Erfolg bedeutet das vorläufige Ende des amerikanischen Kanada-Feldzuges, die Briten beklagen jedoch bei insgesamt nur 14 Toten auch den Verlust ihres Generals Isaac Brock.

18. Oktober 1812 Die USS WASP (18 - Jacob Jones) trifft auf die englische FROLIC (18 - Thomas Whinyates). Beide schießen sich innerhalb einer Stunde gegenseitig zu Wracks und obwohl die WASP am Ende siegt, können die Amerikaner sich nur Stunden des Sieges freuen. Das englische Linienschiff POICTIERS (74 - John Poer Beresford) findet die Kontrahenten zuerst und macht beide Sloops zu seiner Beute.

25. Oktober 1812 Die amerikanische Fregatte UNITED STATES (44 - Stephen Decatur) erobert vor Madeira die britische Fregatte MACEDONIAN (38 - John Surman Carden). Die MACEDONIAN wird in die amerikanische Navy übernommen.

November 1812 Die Royal Navy blockiert die Häfen von South Carolina und Georgia

9. bis 10. November 1812 Die englische Sloop ROYAL GEORGE (20 - Hugh Earl), größtes Schiff auf dem Lake Ontario, entkommt nur knapp einem Angriff eines amerikanischen Geschwaders unter Kommodore Isaac Chauncey und flüchtet sich in den Hafen von Kingston. Am nächsten Tag greift Chauncey vergeblich den Hafen an.

17. November 1812 Am Niagara River nimmt englische Artillerie erfolgreich das amerikanische Hauptquartier der Truppen von General Alexander Smyth in Black Rock auf´s Korn. Smyth geplanter Vorstoß nach Kanada war verraten worden.

22. November 1812 Die britische Fregatte SOUTHAMPTON (32) kapert die amerikanische VIXEN (12).

27. November 1812 Erfolgloser amerikanischer Vorstoß Richtung Montreal durch eine Truppe unter General Dearborn, die bei Lacolle Milles zunächst britische Truppen unter de Salaberry zurückdrängen kann, dann jedoch versehentlich von eigenen Leuten beschossen und schließlich durch einen Gegenangriff gestoppt wird und sich am Ende zurückziehen muß.

28. November 1812 In einem chaotischen Nachtgefecht am Frenchman´s Creek (Black Rock, Niagara River) scheitert General Smythes amerikanischer Vorstoß nach Kanada bereits in den Anfängen.

26. Dezember 1812 Die britische Royal Navy blockiert jetzt auch die Chesapeake Bucht (Washington, Baltimore) und die Delaware Bucht (Philadelphia). Bis Frühjahr 1814 wird sie jedoch die amerikanischen Neuengland-Staaten - Gegner des Krieges - von der Blockade ausnehmen.

28. Dezember 1812 Das britische Linienschiff ELEPHANT (74) unter Francis William Austen fängt das amerikanische Kaperschiff SWORDFISH (12).

29. Dezember 1812 Die amerikanische Fregatte CONSTITUTION (44 - William Bainbridge) erobert und vernichtet vor Bahia die britische Fregatte JAVA (38 - Henry Lambert †).

Constitution vs Guerriere: Frigates during the War of 1812 (Duel)   Constitution vs Guerriere: Frigates during the War of 1812 (Duel)

von Mark Lardas

Sprache: Englisch
Taschenbuch
80 Seiten - Osprey-Publishing

Erschienen im August 2009

1813

9. Januar 1813 Großbritannien erklärt erst jetzt formal den USA den Krieg

17. Januar 1813 Die englische Fregatte NARCISSUS (32 - John Richard Lumley) erobert vor Havanna die amerikanische Kriegsbrigg VIPER (12 - J.D. Henly)

22. Januar 1813  In der Schlacht von Frenchtown schlagen rund 1000 Engländer und Indianer unter General Henry Proctor und Tecumseh die ebenso starke Kentucky-Miliz unter General Winchester vernichtend und beenden General William Henry Harrisons Feldzug gegen Detroit bereits im Ansatz. 400 Amerikaner fallen in der Schlacht und bis auf rund 30 Mann gerät der Rest in Gefangenschaft. Die indianischen Wachen richten einen Tag später unter den amerikanischen Gefangenen ein als River Raisin massacre bekannt gewordenes Gemetzel an, indem sie 68 verwundete Männer töten.

7. Februar 1813 Einer 200 Mann starke amerikanische Truppe unter Major Benjamin Forsyth gelingt ein erfolgreicher Überfall auf den englischen Stützpunkt Elisabethtown am St. Lawrence River.

22. Februar 1813 In der Schlacht bei Ogdensburg an den Ufern des Saint Lawrence River schlägt eine über 500 Mann starke britische Truppe unter Lieutenant Colonel George MacDonnell rund 250 amerikanische Verteidiger unter Major Benjamin Forsyth in die Flucht und sichert diesen Versorgungsstützpunkt bis zum Ende des Krieges.

24. Februar 1813 Die amerikanische Brigg HORNET (18) liefert sich vor Demerara (Guyana) ein siegreiches Gefecht mit der britischen Brigg PEACOCK (18). Das britische Schiff wird versenkt.

März 1813 Russisches Vermittlungsangebot zu Friedensgesprächen

März 1813 Die englische Seeblockade erstreckt sich nun vom Mississippi-Delta bis nach Long Island (New York)

26. März 1813 Die US-Fregatte ESSEX (32) unter David Porter, im Pazifik auf der Jagd nach englischen Walfangschiffen, stellt zunächst einmal das peruanische Piratenschiff NEREYDA (15) vor Coquimbo, Chile.

13. April 1813 Die Amerikaner erobern das zu Spanisch-West-Florida gehörige Mobile, das später im Bundestaat Alabama liegen wird.

27. April 1813 Schlacht von York (Toronto) : 2000 Mann amerikanische Truppen unter Brigadier Zebulon Pike (†) , Kommodore Isaac Chauncey und General Henry Dearborn landen vor der Stadt und erobern, plündern und verbrennen den britischen Stützpunkt, der von Major General Roger Sheaffe an der Spitze von rund 700 Mann aufgegeben wird. Sheaffe läßt zuvor die im Bau befindliche 28-Kanonen-Fregatte ISAAC BROCK verbrennen. Die von den Amerikaner erbeutete nautische Ausrüstung (Kanonen, Segel, Bauholz) wird als Grundlage für den Aufbau ihrer Flotte auf dem Lake Erie dienen und damit für ihren späteren Sieg in der gleichnamigen Seeschlacht auf dem Gewässer.

27. April 1813 Beginn der englischen Belagerung von Fort Meigs (Ohio) durch rund 1900 Mann unter General Henry Proctor und Tecumseh. Die amerikanischen Verteidiger unter Major-General William Henry Harrison erleiden bei einem Befreiungsversuch unter Colonel William Dudley am 5. Mai 1813 (Schlacht am Miami) zwar schwere Verluste, doch Proctor muß erkennen, daß seine Artillerie das Fort nicht bezwingen kann und befiehlt schließlich den Abzug.

5. Mai 1813 Schlacht am Miami (s.o.)

9. Mai 1813 Ende der Belagerung von Fort Meigs, die Briten ziehen ab und stoppen damit ihren Vormarsch in Ohio. Die Belagerung wird deswegen am Ende ein erster bedeutungsvoller strategischer Sieg der Amerikaner.

25. Mai 1813 Amerikanische Truppen unter Colonel Winfield Scott landen am Westufer des Lake Ontario und attackieren den britischen Stützpunkt Fort George unter dem Kommando von Brigadegeneral John Vincent.

27. Mai 1813 Die Schlacht von Fort George (2000 Amerikaner gegen 1700 Briten) endet mit einem amerikanischen Sieg und der Eroberung des Forts.
27. Mai 1813 Die Briten geben Fort Erie auf, nachdem sie vorher zum Teil zerstört haben. Die nachrückenden Amerikaner bleiben auch nur bis zum Juni 1813.

29. Mai 1813 Ein zweiter englischer Angriff auf Sacketts Harbor durch eine englische Flotte unter Kapitän James Lucas Yeo und einer Truppe unter Colonel Edward Baynes wird von den Amerikanern unter Brigadier Jacob Brown endgültig zurückgeschlagen

1. Juni 1813 Die britische Fregatte SHANNON (38 - Broke) erobert vor Boston nach kurzem aber blutigem Kampf die U.S.- Fregatte CHESAPEAKE (38 - James Lawrence † ) .

3. Juni 1813 Die Briten erobern auf dem Lake Champlain die amerikanischen Sloops GROWLER (10) und EAGLE (10)

6. Juni 1813
  In der konfusen Nacht-Schlacht von Stoney Creek schlagen 700 aus Fort George vertriebene Briten unter Brigadegeneral John Vincent rund 3400 amerikanische Verfolger unter dem Kommando der Generäle John Chandler und William Winder.

18. Juni bis 25. Juni 1813 Englische Landungen und Überfälle durch das vor der Chesapeake kreuzende Geschwader der Royal Navy unter Admiral Warren und Konteradmiral Cockburne gipfeln am 22. Juni in der Schlacht auf Craney Island. Den Amerikanern unter Brigadegeneral Robert Taylor und Kommodore Chasin gelingt es, den Angriff auf die Insel zurückzuweisen. Doch die Zerstörung des Stützpunktes Hampton, Virginia, am 25. Juni können sie nicht vermeiden.

24. Juni 1813 Ein amerikanischer Überraschungsangriff auf den britischen Vorposten Beaver Dams (nahe Fort George) unter Colonel Charles Boerstler scheitert katastophal in einem britischen Hinterhalt. Die fast 600 Mann starke amerikanische Expedition wird völlig aufgerieben.

5. Juli 1813 Überfall auf Fort Schlosser durch eine kleine britische Truppe unter Colonel Thomas Clark. Die Briten erbeuten Ausrüstung und Lebensmittel

8. Juli 1813 Ein kleines Gefecht bei Butlers (oder Balls) Farm bleibt unentschieden

27. Juli 1813 Englische Truppen unter General Proctor und Tecumseh versuchen vergeblich einen zweiten Angriff auf Fort Meigs.

31. Juli 1813 Die Amerikaner besetzen erneut York (Toronto)

1. August 1813 Ein Angriff einer englischen Truppe auf Fort Stephenson, gehalten von 160 Mann unter Major Croghan, scheitert nach dem ersten Anlauf, weil General Proctors indianischen Verbündeten die Subtilität eines zweiten Frontalangriff nicht mehr einleuchtet. Proctors 400 englische Soldaten reichen aber nicht aus, den Widerstand der Amerikaner zu brechen.

4. August 1813 Der amerikanischen See-Flotte unter Kommodore Oliver Hazard Perry, seit dem März 1813 zusammengezogen bzw. gebaut, gelingt der Vorstoß in den Erie-See.

14. August 1813 Die britische PELICAN (18) versenkt im Kanal den zuvor recht erfolgreichen amerikanischen Kaper ARGUS (18).

5. September 1813 Die amerikanische ENTERPRISE (16 - William Burrows) erobert vor Portland die englische Sloop BOXER (14 - Samuel Blyth).

10. September 1813 Schlacht auf dem Lake Erie: Die Amerikaner unter Kommodore Oliver Hazard Perry schlagen in der Put-In-Bay die Briten unter Kapitän Robert Barclay. Die Briten verlieren Detroit und ziehen sich nach Kanada zurück.

23. September 1813 Die amerikanische Fregatte PRESIDENT (44) fängt die englische HIGHFLYER (5) .

28. September 1813 "Burlington Races" : Auf dem Lake Ontario stößt eine amerikanische Flotte unter Kommodore Isaac Chauncey auf ein englisches Geschwader unter Kapitän Yeo, gewinnt die Oberhand und verfolgt die Briten bis in die Burlington Bay

5. Oktober 1813  Die berühmte Schlacht an der Thames (Moraviatown) : General William Henry Harrisons 3500 Amerikaner schlagen 850 Briten unter Proctor und rund 1000 verbündete Shawnee unter Tecumseh. Der Tod Tecumsehs bedeutet das Ende der letzten großen Indianerkoalition.

25. Oktober 1813  Die unentschiedene Schlacht von Chauteauguay im britisch-amerikanischen Krieg wird zum strategischen Sieg für die Briten. Nachdem 4000 Amerikaner unter Major General Wade Hampton nicht an 1800 Mohawks und Franko-Kanadiern unter Lieutenant Colonel Charles de Salaberry vorbeikommen können, ziehen die Amerikaner ziehen sich aus Kanada zurück

3. November 1813 Die Creek unterliegen einer 1000 Dragoner starken amerikanischen Armee unter General John Coffee bei Tallushatchee

4. November 1813 England bietet den USA Friedensverhandlungen an

9. November 1813 Die Creek unterliegen bei Talladega ein zweites Mal den Amerikanern, diesmal unter Andrew Jackson, dem späteren Verteidiger von New Orleans

11. November 1813  In der Schlacht von Chryslers Farm stoppen 800 Briten unter Major Joseph Wanton Morrison den Vorstoß von rund 2500 Amerikanern unter Brigadier John Parker Boyd in Richtung Montreal.

19. Dezember 1813  Britische Truppen (600 Mann) unter General George Drummond erobern in einem Überraschungsangriff das von rund 350 Mann unter Captain Nathaniel Leonard verteidigte Fort Niagara bei Youngstown. Von hier aus zerstören sie bis Ende des Jahres nach und nach Lewiston, Black Rock und Buffalo sowie das Fort Schlosser.


REVELL-Bausatz der USS CONSTITUTION Maßstab 1 : 96

1814

22. Januar 1814 Im Creek-Krieg schlägt Andrew Jacksons Truppe bei Emuckfau einen heftigen Angriff der Creek zurück

24. Januar 1814 In der Schlacht von Enitachopco schlägt Jacksons Armee die Creek erneut

14. Februar 1814 Die amerikanische Fregatte CONSTITUTION (44) fängt das englische Kriegsschiff PICTOU (16 - Edward Stephens)

23. Februar 1814 Die britische Brigg-Sloop EPERVIER (18 - Richard Walter Wales ) erobert vor Kap Sable das amerikanische Kaperschiff ALFRED (16)

4. März 1814 In einem Gefecht bei Longwoods (Ontario) schlagen 180 Amerikaner unter Captain Andrew Holmes die Briten unter Captain James Lewis Basden blutig zurück.

27. März 1814 In der Schlacht am Horseshoe Bend schlägt General Andrew Jackson die Creek entscheidend

28. März 1814 Die englische Fregatte PHOEBE (36 - Kapitän James Hillyar) und die Sloop CHERUB (18 - Kapitän Thomas Tudor Tucker) stellen und erobern vor Valparaiso die amerikanische Fregatte ESSEX (32 - Kapitän David Porter) und die ESSEX-JUNIOR (22 - Leutnant John Downes). Allerdings ist am Ende des Gefechtes die Besatzung der unterlegenen Fregatte offensichtlich volltrunken, wie die krassen Fehlschüsse der amerkanischen Kanonen zeigen.

30. März 1814 Schlacht von La Colle Milles : Ein über den Niagara vorgetragener amerikanischer Angriff unter Colonel James Wilkinson wird von den Briten unter Major Hancock mit Congreve-Raketen und Gegenangriffen zurückgeschlagen

14. April 1814 Die USA heben sowohl das Embargo- als auch das Nonimportation-Gesetz auf: Exporte und Importe nach Frankreich sind wieder möglich

20. April 1814 Die englische Fregatte ORPHEUS (36 - Hugh Pigot) erobert in der Karibik die amerikanische Sloop FROLIC (18 - Joseph Bainbridge)

25. April 1814 Die Royal Navy verhängt nun auch eine Seeblockade über das bis dahin ausgesparte Neu-England

29. April 1814 Die amerikanische PEACOCK (18 - Lewis Warrington) erobert die britische EPERVIER (18 - Richard Walter Wales ) vor Florida

6. Mai 1814  Die Briten unter Kapitän James Lucas Yeo erobern nach intensivem Bombardment der Fregatten PRINCE REGENT und PRINCESS CHARLOTTE sowie von 6 Sloops und Briggs und einem blutigen Sturmangriff englischer Truppen das amerikanische Fort Oswego (Lake Ontario) unter Kommandant George Mitchell. Dabei wird u.a. auch der Schoner USS GROWLER erobert.

11. Mai 1814  Amerikanischer Sieg über die Briten bei Plattsburgh

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30. Mai 1814  Erfolgreicher amerikanischer Überraschungsangriff (Miliz + Oneida-Indianer) in der Schlacht von Sandy Creek.

22. Juni 1814 Die (neue) britische LEANDER (58) fängt die amerikanische Brigg RATTLESNAKE (14) vor Cape Sable.

28. Juni 1814 Die amerikanische Sloop WASP (18 - Johnston Blakeley) erobert 300 Meilen nördlich von Coruna die britische Sloop REINDEER (18 - William Manners † )

Juli bis September 1814 Die Briten okkupieren einen großen Teil der Küste von Ost-Maine und bleiben dort zum Teil sogar bis zum Ende des Krieges

3. Juli 1814 Amerikanische Truppen unter General Jacob Brown und Kommodore Isaac Chauncey gelingt die Eroberung von Fort Erie

5. Juli 1814 Amerikanischer Sieg in der Schlacht von Chippawa : Eine 1700 Mann starke englische Truppe unter General Phineas Riall wird beim Überschreiten des Chippawa River von einer 1300 Mann starken Truppe unter Brigadier Winfield Scott blutig zurückgeschlagen.

12. Juli 1814 Das englische Linienschiff MEDWAY (74) erobert die U.S.-Brigg SIREN (16) vor der afrikanischen Westküste.

20. Juli 1814 Die Briten erobern Fort Shelby (Prairie du Chien) am Mississippi

25. Juli 1814 Die blutigste und verbissenste Schlacht des Ringens an der kanadischen Grenze findet bei Lundy Lane statt. 2800 Mann unter dem englischen General Gordon Drummond stoßen auf ein ungefähr gleich starkes amerikanisches Kontingent unter General Jacob Brown. Beide Seiten haben jeweils über 850 Mann Verluste, die Schlacht dauert bis tief in die Nacht und endet mit dem Abzug der amerikanischen Truppe. Obwohl das Gefecht unentschieden war, stellt es einen großen strategischen Erfolg der Briten dar, denn einmal mehr und zum letzten Mal müßen die Amerikaner sich wieder aus Kanada zurückziehen

August 1814 Die US-Banken setzen die Hartgeld-Zahlungen aus, der US-Staatskredit bricht zusammen.

2. August 1814 Die Briten beginnen die Belagerung von Fort Erie

4. August 1814 700 Mann amerikanische Truppen unter Colonel George Croghan, von Kommodore Arthur Sinclairs kleiner Flotte (Briggs LAWRENCE, NIAGARA, CALEDONIA, Kanonenboote TIGRESS, SCORPION) auf Mackinac Island gelandet, können die 300 britischen Verteidiger von Fort Mackinac unter Colonel Robert McDouall nicht vertreiben und werden blutig zurückgeschlagen. Der abziehende Sinclair läßt die Kanonenboote zur Blockade zurück.

8. August 1814 In Gent beginnen Friedenverhandlungen zwischen den USA und Großbritannien

9. August 1814 Der Creek-Krieg der USA wird mit dem Vertrag von Fort Jackson beendet. Die Creek verlieren sehr viel an Territorium.

13. August 1814 Kommodore Arthur Sinclairs Kontingent greift die Nachschubbasis für Fort Mackinac in der Nottawasaga Bay an und vernichtet sowohl den Stützpunkt als auch den dort ankernden Schoner NANCY.

14. August 1814 Die Briten besetzen Pensacola

15. August 1814 Erfolgloser Angriff auf Fort Erie, die amerikanischen Verteidiger halten stand.

19. August 1814 Landung der Briten bei Benedict (Maryland) bzw. am Patuxent : Die Briten marschieren auf Washington

24. August 1814  Britische Kräfte unter General Robert Ross und Konteradmiral George Cockburn schlagen die Amerikaner in der Schlacht von Bladensburg. Der Weg nach Washington ist frei.

25. August 1814 Die Engländer verbrennen das Weiße Haus und das Capitol, sorgen für die Vernichtung der nagelneuen amerikanischen Fregatte ESSEX, der Sloop ARGO und einer Reihe anderer Schiffe, setzen Lagerhäuser und Regierungsgebäude der amerikanischen Hauptstadt in Brand und fügen den Amerikanern damit eine schwere Niederlage zu.

Die amerikanischen Präsidenten. 42 historische Portraits von George Washington bis George W. Bush.
von Jürgen Heideking
C.H.Beck 2002, 480 Seiten
Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika
von Udo Sautter
Gebundene Ausgabe Kröner 1998, 639 Seiten

28. August 1814 Die Briten erobern Alexandria, Virginia
28. August 1814 Nantucket erklärt seine Neutralität

1. September 1814 Die amerikanische Sloop WASP (18 - Johnston Blakeley) versenkt vor L´Orient (Frankreich) die englische Sloop AVON (18 - James Arbuthnot)

3. September 1814 Ein kombinierter englischer See- und Landangriff durch Kapitän Robert Barrie von der DRAGON (74) führt bei Hampton auf dem Fluß Penobscot zur Vernichtung der amerikanischen Fregatte ADAMS (26 - Charles Morris)

4. September 1814 Vier Boote unter Leutenant Miller Worsley erobern in einem Überraschungsangriff das Fort Mackinac blockierende amerikanische Kanonenboot TIGRESS. 2 Tage später erobert er mit der TIGRESS auch das zweite Kanonenboot SCORPION. Der Nachschub für das Fort ist gesichert, die Briten beherrschen den Huronsee.
4. September 1814 Kriegsminister Armstrong tritt zurück. An seine Stelle tritt James Monroe, späterer US-Präsident (1817 - 1825)

11. September 1814 Entscheidende Schlacht in der Cumberland Bay auf dem Lake Champlain: Die amerikanische Flotte unter Kommodore Macdonough (USS SARATOGA) schlägt das britische Geschwader unter Kapitän George Downie (†) vernichtend. Die Amerikaner erbeuten die Fregatte CONFIANCE (36) sowie die LINNET (16). Durch den nur halbherzig vorgetragenen englische Angriff der Landtruppen unter Sir George Prevost wurde versäumt, Kapitän Downie eine bessere Ausgangsposition zu verschaffen. Auch der nach der Seeschlacht folgende englische Vorstoß scheitert kläglich. Für die USA bedeutet diese Schlacht die Sicherung ihrer Nordgrenze.

12. September bis 15. September 1814
  Ein weiterer vorentscheidender strategischer Sieg der Amerikaner in der Schlacht um Fort McHenry: Trotz britischen Bombardments, u.a. mit Congreve-Raketen,  kann sich das Baltimore deckende Fort halten. Dieser strategische Erfolg und der o.g. Sieg auf dem Lake Champlain gelten als die wichtigsten Meilensteine für den Ausgleichsfrieden mit England.

15. September 1814 Bei einem kombinierten englischen See- und Landangriff auf Fort Bowyer (Mobile Point) durch eine Geschwader [CHILDERS (18), CARRON (20), SOPHIE (18)] unter Henry William Percy von der HERMES (20) wird die HERMES versenkt und der englische Angriff zurückgeschlagen.

21. September 1814 Nach einem amerikanischen Ausfall geben die Briten die Belagerung von Fort Erie auf

26. September 1814 Britische Boote von der PLANTAGENET (74 - Robert Lloyd), ROTA (38) und CARNATION (18) greifen im portugiesischen Hafen von Fayal (Azoren) den zuvor recht erfolgreichen amerikanischen Kaper GENERAL ARMSTRONG (9 - Samuel Chester Reid) an. Nach zwei von den Amerikanern extrem blutig zurückgeschlagenen Enterversuchen (34 Tote !) versenkt Kapitän Reid im Angesicht der anrückenden artilleristischen Überlegenheit der Engländer sein eigenes Schiff. Siehe diese Seite

19. Oktober 1814 750 Briten unter Colonel Christopher Myers verteidigen die Cook's Mills am Chippawa Creek gegen 1200 Amerikanern unter General Daniel Bissell.

7. November 1814 Andrew Jackson erobert Pensacola zurück

5. November 1814 Die Amerikaner geben Fort Erie auf. Damit verläßt der letzte amerikanische Soldat Kanada.

6. November 1814 Im Gefecht bei Malcolm's Mills (Oakland )überrennen 700 Kavalleristen unter Brigadier Duncan McArthur eine kanadische Miliz von rund 400 Mann unter Colonel Bostwick . Das Gefecht ist Teil einer Reihe von Scharmützeln, die McArthur entlang des Thames River kämpft.

25. November 1814 Die englische Invasionsflotte verläßt Jamaika. Ziel: New Orleans.

14. Dezember 1814 Die Briten unter Kapitän Lockyer vernichten auf dem Lake Borgne (Mississippi) die amerikanische Kanonenbootflotille unter Thomas Catesby Jones.

15. Dezember 1814 In der Hartford Convention diskutiert eine Gruppe federalistischer Politiker und Kriegsgegner die Sezession der amerikanischen Union

23. Dezember 1814 Die Briten landen bei New Orleans.

24. Dezember 1814 Der Vertrag von Gent beendet den Krieg von 1812. Die USA und England kehren zum Status Quo vor dem Krieg zurück.

28. Dezember 1814 England ratifiziert den Friedensvertrag, doch noch steht die Bestätigung durch die USA aus, damit der Frieden in Kraft treten kann.

1815 - Der Krieg endet

8. Januar 1815  Schlacht von New Orleans, in der die amerikanischen Verteidiger unter Andrew Jackson und Lafitte eine angreifende englische Armee unter Pakenham fast vernichten - übrigens bei bereits herrschendem Frieden, was jedoch in New Orleans natürlich noch nicht bekannt ist.

15. Januar 1815
Ein britisches Geschwader, MAJESTIC (56), ENDYMION (44), TENEDOS (38) und POMONE (38), stellt die amerikanische Fregatte PRESIDENT (44) vor New York und nimmt sie als Prise.

12. Februar 1815 Eine in der Mobile-Bay (Alabama) gelandete 1000 Mann starke englische Truppe unter General John Lambert baut eine starke Artilleriestellung gegen Fort Bowyer aus, zwingt die 370 Amerikaner hinter den Palisaden zur Kapitualtion und übt damit die Kontrolle über die gesamte Bucht aus - bis zum 13. Februar 1815, als die Nachricht vom Frieden über See kommt.

16. Februar 1815 Der amerikanische Senat spricht sich für die Ratifizierung des Friedensvertrages von Gent aus

17. Februar 1815 Mit der Ratifizierung des Friedenabkommens von Gent durch Präsident Madison tritt der Vertrag endlich in Kraft . Jetzt herrscht Frieden.

20. Februar 1815 Die USS CONSTITUTION (44) unter Charles Stewart erobert - bei bereits herrschendem Frieden zwischen USA und Großbritannien - die kleine englischen Fregatte CYANE (24 - Gordon Thomas Falcon) und die LEVANT (20 - George Douglas) vor Madeira. Die LEVANT wird nur wenige Stunden später von der (neuen) LEANDER (58 - Collier) zurückerobert.

23. März 1815 US-Brigg HORNET (18) besiegt die britische Brigg PENGUIN (18) unter James Dickinson vor der Insel Tristan da Cunha - ebenfalls bei bereits herrschendem Frieden.

30. Juni 1815 U.S.S. PEACOCK (18) erobert die britische HMS. NAUTILUS (14) in der Sundapassage - dabei herrscht bereits seit Februar 1815 Frieden !

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