William Kite

William Kite
Bewährungsprobe auf der Enterprize

von Richard Woodman
Sprache: Deutsch
Taschenbuch - 349 Seiten - Ullstein Taschenbuch
Erscheinungsdatum: August 2006

Chronologie der europäischen Seekriege 1793 bis 1815, Band 1, bis 1802
Chronologie der europäischen Seekriege 1793 - 1815
Band 1 : Von 1793 bis zum Frieden von Amiens 1802

von Thomas Siebe
Sprache: Deutsch Broschiert - 224 Seiten - BoD
ISBN 978-3-8423-2883-9 Erschienen: September 2010
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Konteradmiral Sir George Johnstone Hope

* 1767 in Carriden House            † 2. Mai 1818 in London

George Johnstone Hope wurde 1767 als Sohn von Charles Hope und dessen Frau Helen geboren. Er war der Enkelsohn des Earl von Hopetoun.
1782 trat er in die Royal Navy ein. Am 29. Februar 1788 erhielt er sein Leutnantspatent und am 22. November 1790 wurde Hope zum Commander befördert.
Mit Kriegsbeginn 1793 wurde Hope Kommandant der Sloop BULLDOG (14) im Geschwader von Lord Hood vor Toulon. Am 13. September 1793 wurde Hope zum Kapitän befördert. Im Januar 1794 bekam er das Kommando über das Flaggschiff von Konteradmiral Pasley,die legendäre BELLEROPHON (74), das er bis Januar 1795 innehatte. Hope galt als sehr religiös, äusserst zuverlässig und achtete auf strikte Disziplin.
Als Kapitän der Fregatte ROMULUS (36) war Hope im März 1795 an den Operationen Admiral Hothams im Golf von Genua beteiligt, die beinahe zu einer grossen Seeschlacht geführt hätten.
1798 wurde Hope Kommandant der Fregatte ALCMENE (32), wurde im August / September zunächst unter Kommodore Hood vor Alexandia eingesetzt und assistierte Ende des Jahres bei der Evakuierung des neapolitanischen Hofes nach Palermo.
1799 kommandierte er für kurze Zeit die MAJESTIC (74). Von 1800 bis 1803 führte Hope das Kommando über die LEDA (38), mit der er zunächst vor der Küste Ägyptens eingesetzt wurde. Im März 1801 gelang ihm die Rückeroberung einer englischen Prise, der BOLTON (22- Watson), die einige Wochen zuvor von der französischen GIRONDE aufgebracht worden war.
1804 kommandierte der Kapitän die ATLAS (74), während das frühere 98-Kanonen-Schiff in Chatham überholt wurde. 1805 bekam Hope das Kommando über das Linienschiff DEFENCE (74) und nahm am 21. Oktober 1805 an der berühmten Schlacht von Trafalgar teil.

 Schlacht von Trafalgar
Hopes Schiff gehörte zum Angriffskeil Collingwoods und führte ein vorentscheidendes Duell mit der BERWICK (74 - Jean Filhol de Camas). Auch an der Kapitulation der SAN ILDEFONSO (74 - Jose Vargas) war die DEFENCE beteiligt. Wie alle Trafalgar-Kommandanten erhielt Hope später für seine Verdienste in der berühmten Schlacht eine Goldmedaille, den Ehrensäbel der Patriotischen Vereinigung und den Dank des Parlaments.
1807 gab der Trafalgar-Veteran ein kurzes Zwischenspiel auf der THESEUS (74). 1808 wurde Hope Kapitän der VICTORY (100) unter Vizeadmiral Saumarez in der Ostsee. Am 31. Juli 1810 durfte Hope dann den Breitwimpel des Kommodore hissen und verliess sein Ostseekommando, als er am 1. August 1811 zum Konteradmiral befördert wurde.
Vom 25. März 1812 bis zum 18. Mai 1813 fungierte er als einer der Lords der Admiralität. Nach einem kurzen Zwischenspiel als Oberkommandierender in der Ostsee wurde Hope von 1813 bis kurz vor seinem Tod Berater der Admiralität.
Als Abgeordneter vertrat er einige Zeit East Grinstead im Parlament. Am 2. Januar 1815 wurde er als KCB in den exklusiven Bath-Orden aufgenommen. 1818 wurde Hope zum Major-General der Royal Marines ernannt.
George Johnstone Hope starb am 2. Mai 1818.
Er hinterliess 10 Kinder. Aus seinem zweiten Sohn James (1808-1881) wurde später der Admiral Sir James Hope, KCB.


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