Sieg und Frieden.

Sieg und Frieden.
von Frank Adam
Sprache: Deursch
Broschiert - 398 Seiten - LÜBBE
Erscheinungsdatum: 1. Juli 2006

Chronologie der europäischen Seekriege 1793 bis 1815, Band 1, bis 1802
Chronologie der europäischen Seekriege 1793 - 1815
Band 1 : Von 1793 bis zum Frieden von Amiens 1802

von Thomas Siebe
Sprache: Deutsch Broschiert - 224 Seiten - BoD
ISBN 978-3-8423-2883-9 Erschienen: September 2010
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Die Mörserflotille
von Richard Woodman
Sprache: Deutsch
Broschiert - 240 Seiten - Ullstein Tb
Erscheinungsdatum: 2002

Die Mörserflotille

Konteradmiral Johan Cornelius Krieger

Konteradmiral Johan Cornelius Krieger

* 1. Juli 1756 in Kopenhagen            † 9. Juli 1824 in Kopenhagen

Johan Cornelius Krieger wurde am 1. Juli 1756 als Sohn des dänischen Vizeadmirals Johan Cornelius Krieger und dessen Frau Sophia Magdalene Arfft in Kopenhagen geboren.
Schon 1763 sammelte er als Schiffsjunge die ersten Erfahrungen auf See. 1767 wurde er dann Fähnrich auf der Fregatte HAVFRUEN, die Konvoidienst auf der Mittelmeerroute versah.
1770 war Krieger an Bord des Linienschiffs PRINSESSE SOPHIA MAGDALENE im Einsatz gegen algerische Piraten. Am 18. August 1771 wurde er zum Leutnant zweiter Klasse befördert und am 23. Dezember 1776 wurde er Leutnant erster Klasse.
Am 18. Juli 1778 trat Krieger mit Erlaubnis des dänischen Marine in französische Dienste und nahm am amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gegen die Briten teil. Dabei avancierte er am 12. Februar 1780 zum Leutnant (lieutenant de vaisseau) in der französischen Marine. Am 20. Juli 1780 erhielt Krieger sogar den französischen Verdienstorden pour le merite. Am 27. September 1780 quittierte der Däne den Dienst in der französischen Marine und kehrte in seine Heimat zurück.
Hier wurde er am 18. Oktober 1781 zum Kapitänleutnant befördert.
Im Juli 1782 war Kapitänleutnant Krieger Mitglied der dänischen Schiffbaukommission.
Von 1782 bis 1783 war er dann Kommandant eines Schiffes der Dänischen Westindischen Handelsgesellschaft und besserte mit einer oder zwei Reisen in die Karibik seinen Halbsold auf.

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1784 wurde Krieger stellvertretender Kapitän und Stabschef auf dem Linienschiff DITMARSKEN.
Am 7. Juli 1787 heiratete er in Kopenhagen Sophie Bornemann .
1788 wurde er Kommandant des Blockschiffs (schwimmende Batterie) ISLAND im Hafen der dänischen Hauptstadt. Noch im selben Jahr diente Krieger im Rahmen des ausbrechenden schwedisch-russisch-dänischen Krieges (Vergleiche hier) einige Monate in der russischen Flotte.
Am 13. November 1789 - Dänemark hatte schon wieder Waffenstillstand mit Schweden - bekam Krieger das Kommando über die Fregatte MOEN und wurde zum Kapitän (Kaptajn) befördert. 1791 führte er die Fregatte HVIDE ØRN, die als Wachschiff im Kopenhagener Hafen diente.
Von 1792 bis 1802 bekleidete Krieger die Ämter eines Zeugmeisters in Nyholm und eines Hafenmeisters von Kopenhagen.
Am 2. Juni 1792 starb seine Frau Sophie. Zwei Jahre später, am 28. November 1794, heiratete der Witwer erneut und zwar Dorothea Meincke.
1796 führte Krieger die Fregatte NAJADEN.
1797 war er auf der HAVFRUEN Kommandant eines dänisch-schwedischen Geschwaders in der Nordsee.
Von 1798 bis 1801 kommandierte der Kaptajn dann wieder die NAJADEN an der Spitze eines dänischen Geschwaders. Am 24. Dezember 1800 wurde Krieger zum Kapitän erster Klasse (Kommandorkaptajn ~ Kapitän zur See... oder doch Kommodore ?) befördert.
Am 4. September 1801 - einige Monate nach dem englischen Angriff auf Kopenhagen - wurde Krieger zum Oberkommandierenden der Küstenverteidigung an der norwegischen Küste ernannt (Norwegen gehörte noch zu Dänemark)
1805 übernahm der Kommodore das Linienschiff PRINSESSE SOPHIA FREDERICIA mit dem zugehörigen Geschwader.
Im August 1807 nahm Krieger dann an der vergeblichen Verteidigung Kopenhagens gegen den englischen Überfall duch General Cathcart und Admiral Gambier teil. Kopenhagen kapitulierte am 7. September 1807, Dänemark wurde durch den "großen Flottendiebstahl" der Briten praktisch seiner ganzen Marine beraubt.
Krieger wurde darauf im November 1807 erneut in die Schiffbaukommission berufen. Um die Küstenverteidigung zu sichern, wurde ein bestimmter Kanonenboottyp in Serie gebaut.
1808 wurde Krieger Kommandant dieser Kanonenbootflotte im Öresund. Diese erwiesen sich als sehr effektiv. Am 9. Juni 1808 eroberten einige von Kriegers Booten im Öresund z.B. die englische Kriegsbrigg TURBULENT (16 - Leutnant George Wood ). Krieger wurde daraufhin am 11. Juni 1808 zum Kommodore (Kommandør) befördert. Doch dem frisch gebackenen Klein-Admiral gelang bald darauf fast ein noch größerer Coup:

Der dänische Kanonenbootkrieg 1808 - AFRICA in Not

Am 20. Oktober 1808 führte Krieger südlich der Insel Amager mit einer Flotille dänischer Kanonenboote den Angriff gegen das in eine Flaute geratene englische Schlachtschiff AFRICA (64 - Barrett) und fügte den Briten schwere Verluste zu. Die AFRICA entkam nur durch Glück und aufkommenden Wind.
Krieger wurde zum königlichen Kammerherren ernannt, vermutlich als Belohnung für seinen spektakulären Angriff auf das englische Schlachtschiff. Der Freude über den Erfolg folgte jedoch wieder die Trauer: 1809 starb seine zweite Ehefrau Dorothea.
Krieger entwickelte als Oberkommandierender über alle Kanonenbootflotillen das Prinzip der Küstenverteidigung Dänemarks und Norwegens mit den vermeintlich schwachen Ruderkriegsbooten weiter.
Am 28. Mai 1811 ehelichte der Kommodore in dritter Ehe Anna Katharina Falbe. Und ein weiteres erfolgreiches Datum: Am 28. Januar 1812 wurde Krieger zum Konteradmiral befördert.
Von 1812 bis 1814 war der Admiral Oberkommandierender der gesamten Küstenverteidigung des Königreiches. Am 1814 wurde Krieger dann zum Oberzeugmeister (~ Generalinspekteur) ernannt.
Konteradmiral Johan Cornelius Krieger starb am 9. Juli 1824 in Kopenhagen.

 Survivors: Great Open Boat Voyages

Survivors: Great Open Boat Voyages
von Patrick Sellick
Sprache: Englisch
Taschenbuch - 299 Seiten - Fremantle Arts Center Pr.
Erscheinungsdatum: November 2005
Sellick erzählt 8 historisch einschlägige Überlebensgeschichten auf See, inklusive Blighs Bootfahrt von Tofua nach Timor, Ernest Shackletons Höllenfahrt und der Story der Sträflinge Mary Broad and James Martin, die Blighs Leistung, ebenfalls mit Ziel Timor, sogar übertrafen.


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