Chronologie der europäischen Seekriege 1793 bis 1815, Band 1, bis 1802
Chronologie der europäischen Seekriege 1793 - 1815
Band 1 : Von 1793 bis zum Frieden von Amiens 1802

von Thomas Siebe
Sprache: Deutsch Broschiert - 224 Seiten - BoD
ISBN 978-3-8423-2883-9 Erschienen: September 2010
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 Herrscherin der Meere

Herrscherin der Meere
von Frank Adam
Sprache: Deutsch
Gebundene Ausgabe - 336 Seiten - Koehlers Verlagsges.
Erscheinungsdatum: August 1998

 The Marine Art of Geoff Hunt

Kapitän Jean-Jacques Magendie

Jean-Jacques Magendie - ein Bild habe ich gefunden, aber wenig Daten...

* 21. Mai 1766 in Bordeaux       † 26. März 1835 in Paris


Jean-Jacques Magendie (Majendie) wurde am 21. Mai 1766  in Bordeaux geboren.   Er trat in die französischen Marine ein und brachte es bis zum Kapitän. JJ Magendie ist nicht direkt mit dem berühmten Physiologen Francois Magendie, ebenfalls in Bordeaux (1783) gebürtig, verwandt, wie in einigen Quellen angegeben !

Am 14. September 1799 wurde Magendie Kommandant der Fregatte AFRICAINE (40) in Rochefort.
Im Jahre 1800 brachte er mit diesem Schiff Truppen nach Saint Domingue.
Anfang 1801 sollte Magendie die gleiche Aufgabe erfüllen, diesmal mit Ziel Ägypten. Doch sein Schiff, das die Flagge Kommodore Saulniers trug, wurde am 19. Februar 1801 von der englischen Fregatte PHOEBE (36 - Robert Barlow) in der Strasse von Gibraltar verfolgt und gestellt. Die AFRICAINE war mit 400 Mann Truppen, Waffen und Munition schwer beladen, leistete aber zähen Widerstand. Am Ende musste das französische Schiff aber kapitulieren. Kommodore Saulnier wurde getötet, Magendie am Kopf verwundet, von den 715 Mann an Bord starben 200 Mann und 145 Mann wurden schwer bis tödlich verletzt.

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In der Schlacht von Trafalgar am 21. Oktober 1805 war Magendie Kommandant des französischen Flaggschiffs von Vizeadmiral Villeneuve, der BUCENTAURE (80). Magendies Schiff war natürlich das Ziel aller britischen Schiffe und verzeichnete schwere Verluste. Schließlich mußten Villeneuve und Magendie, Letzterer übrigens wieder verwundet, den Kampf einstellen und das Schiff an die Briten übergeben. Magendie geriet zusammen mit Villeneuve in Gefangenschaft und wurde an Bord der EURYALUS nach England gebracht. Bei dieser Gelegenheit beschrieb ihn der Fähnrich und spätere Autor Hercules Robinson folgendermassen:

" Magendie war ... ein kleiner, dicker und lustiger Seemann, der eine Erklärung für die Misere in der französischen Strategie fand: 'Kriegsglück' ...und er pflegte unseren Offizieren äußerst galante Geschichten über die 'Geheimnisse von Paris' zu erzählen."

Von London aus wurde Magendie umgehend nach Frankreich zurückgeschickt, um den Gefangenenaustausch Villeneuves  zu verhandeln.
Verschwörungstheoretikern  gilt des Admirals Kapitän sogar als Verdächtiger in einem möglichen Mordfall Villeneuve. Tatsächlich war Magendie zum Zeitpunkt des Freitodes des Verlierers von Trafalgar jedoch in Paris. Wir halten überdies den Suizid Villeneuves für erwiesen (Siehe hier).

Jean-Jacques Magendie starb am 26. März 1835 in Paris.

 The Naval Chronicle

The Naval Chronicle: The Contemporary Record of the Royal Navy at War, 1793-1798 (The Naval Chronicle , No 1)
von Nicholas Tracy
Sprache: Englisch
Gebundene Ausgabe Erscheinungsdatum: Januar 1999


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