Nelsons Trafalgar Captains and Their Battles: A Biographical and Historical Dictionary

Nelsons Trafalgar Captains and Their Battles: A Biographical and Historical Dictionary
von T. Heathcote
Sprache: Englisch
Gebunden - 216 Seiten - Leo Cooper Ltd.
Erscheinungsdatum:19. August 2005

Nachschlagewerk der Biografien für die Trafalgar-Kommandanten,
auch für die Bios der Fregatten- und Sloop-Kommandanten.

Chronologie der europäischen Seekriege 1793 bis 1815, Band 1, bis 1802
Chronologie der europäischen Seekriege 1793 - 1815
Band 1 : Von 1793 bis zum Frieden von Amiens 1802

von Thomas Siebe
Sprache: Deutsch Broschiert - 224 Seiten - BoD
ISBN 978-3-8423-2883-9 Erschienen: September 2010
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William Gordon Rutherford

 William Gordon Rutherford

* 1764 in North Carolina, Nordamerika           † 14. Januar 1818 in Greenwich Hospital

William Gordon Rutherford wurde 1764 als Sohn von John und Frances Rutherford in North Carolina (Nordamerika) geboren. Der junge William wurde in der Heimatstadt seines Vaters , in Edinburgh (Schottland), erzogen und besuchte die berühmte Schule von St. Andrew's.
1778 trat Rutherford in die Royal Navy ein und machte seine ersten Fahrten im Kanal und im Mittelmeer.
Das Jahr 1793 fand den Fähnrich als diensttuenden Leutnant auf der BOYNE (98 - George Gray), dem Flaggschiff von Admiral Jervis (späterer Lord St. Vincent). Unter diesem späteren Mentor Lord Nelsons machte auch Rutherford eine schnelle Karriere:
Am 9. Januar 1794 bekam er sein Leutnantspatent. Bei der britischen Eroberung von Martinique im März 1794 brillierte der frischgebackene Leutnant, der einen Landungstrupp führte, durch die Erstürmung eines französischen Forts bei Monte Mathurine. Wegen dieses Husarenstreiches wurde Rutherford schon am 4. Juli 1794 von Jervis zum Commander befördert und erhielt das Kommando über die Sloop NAUTILUS (18).
Am 15. November 1796 wurde Rutherford zum Kapitän zur See befördert und bekam das Kommando über die Fregatte ADVENTURE (44), die als Truppentransporter eingesetzt wurde. Von 1797 bis 1799 kommandierte Rutherford das Linienschiff BRUNSWICK ( 74 - Flaggschiff von Konteradmiral Richard Rodney Bligh) in der Karibik, speziell vor Saint Domingue zur Unterstützung der dort gelandeten britischen Truppen.
Nach dem kurzen Frieden mit Frankreich 1802 finden wir Rutherford 1804 als Kommandant der Fregatte DECADE (36) im Dienste der englischen Kanalflotte wieder bzw. in der Blockade Brests wieder.
1805 wurde Rutherford zum Kommandanten des Linienschiffs SWIFTSURE ernannt. Mit diesem Schiff nahm er an der Schlacht von Trafalgar teil und gehörte zum Angriffskeil (Lee Column) unter Vizeadmiral Collingwood. Rutherfords Schiff erreichte zwar relativ spät die feindliche Linie, machte aber immerhin der französischen ACHILLE (74 - Kapitän Louis  Denieport) vollends kampfunfähig, kam der bedrängten BELLEISLE (74 - Kapitän William Hargood) rechtzeitig zur Hilfe und schleppte später das französische Flaggschiff REDOUTABLE ab.

 Trafalgar

Wie alle Trafalgar-Kommandanten erhielt Rutherford später für seine Verdienste in der berühmten Schlacht eine Goldmedaille, den Ehrensäbel der Patriotischen Vereinigung und den Dank des Parlaments.
1814 wurde der gesundheitlich bereits stark angegriffene Rutherford Kapitän im Greenwich Hospital. Am 4. Juni 1815 wurde er als Companion (C.B.) in den exklusiven Bath Orden aufgenommen.
Kapitän Sir William Gordon Rutherford starb am 14. Januar 1818 im Greenwich Hospital.

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